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Montag, 19. Oktober 2009


Wiesbaden (ots) - Im Prüfungsjahr 2008 (Wintersemester 2007/08 und
Sommersemester 2008) haben von den 82 800 Absolventinnen und
Absolventen mit einem herkömmlichen Fachhochschulabschluss 26 700 ihr
Studium mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter"
abgeschlossen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt,
entspricht dies einem Anteil von 32,5% an allen traditionellen
Fachhochschulabschlüssen. Bei den universitären Abschlüssen (ohne
Bachelor- und Masterabschlüsse) lag die Quote der Absolventinnen und
Absolventen mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter"
deutlich niedriger, nämlich bei 20,7%; bei den Lehramtsabschlüssen
betrug sie 21,4%. Auch bei den Bachelorabschlüssen lagen die
Universitäten im Vergleich zu den Fachhochschulen vorn. Der Anteil
der Abschlüsse mit der Gesamtnote "befriedigend oder schlechter"
betrug hier an Fachhochschulen 19,8%, an Universitäten 17,7%.

Insgesamt erhielten im Prüfungsjahr 2008 an Hochschulen 64 000
Absolventinnen und Absolventen (21,8%) eine schlechtere Gesamtnote
als "gut".

An deutschen Hochschulen wurden im Jahr 2008 insgesamt 309 400
Prüfungen erfolgreich abgelegt. Mit 111 800 universitären
Abschlüssen, 82 800 Fachhochschulabschlüssen und 32 600
Lehramtsprüfungen entfiel der Großteil (73,4%) auf traditionelle
Abschlussarten. Der Anteil der neuen Studiengänge belief sich auf
18,4%, wobei 39 800 Bachelorabschlüsse und 17 200 Masterabschlüsse
erreicht wurden. Bei den restlichen 8% der Abschlüsse handelte es
sich um Promotionen (25 200).

Detaillierte Ergebnisse bietet die Fachserie 11, Reihe 4.2
"Prüfungen an Hochschulen", die unter www.destatis.de/publikationen
im Publikationsservice des Statistischen Bundesamtes kostenlos
abrufbar ist.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Feuerstein,
Telefon: (0611) 75-4140,
E-Mail: hochschulstatistik@destatis.de

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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