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Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, stieg das Durchschnittsalter der staatlichen Bauten in den
letzten Jahren überdurchschnittlich stark an. Am Jahresanfang 1991
waren die öffentlichen Bauten im Durchschnitt noch 22 Jahre, am
Jahresanfang 2009 bereits 28 Jahre alt. Ihr Durchschnittsalter stieg
damit im betrachteten Zeitraum um circa sechs Jahre. Im gleichen
Zeitraum wuchs das Durchschnittsalter aller Bauten in Deutschland nur
halb so stark von knapp 24 auf knapp 27 Jahre.
Ein relativ starker Anstieg des Durchschnittsalters ist bei allen
staatlichen Bauarten, wie Straßen, sonstigen öffentlichen Tiefbauten
und Hochbauten zu beobachten. Dagegen ist das Alter der Wohnbauten
und auch aller nichtstaatlicher Bauten zwischen 1991 und 2009 im
Durchschnitt nur um knapp zweieinhalb Jahre angestiegen.
Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes werden auch die im
Zusammenhang mit den aktuellen Konjunkturpaketen des Bundes und der
Länder beschlossenen Infrastrukturmaßnahmen keine Trendwende beim
Durchschnittsalter der öffentlichen Bauten einleiten.
Detaillierte Ergebnisse zum Altersaufbau des Anlagevermögens
können in der Fachserie 18 VGR, Reihe 1.4, Inlandsproduktsberechnung,
Detaillierte Jahresergebnisse, Stand August 2009, Tabelle 3.1.5. im
Internetangebot des Statistischen Bundesamtes im Publikationsservice
abgerufen werden.
Neu im Internet-Angebot des Statistischen Bundesamtes befindet sich
unter Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, Vermögensrechnung eine
animierte Alterspyramide, die die Altersstruktur von Anlagegütern
getrennt nach Ausrüstungen und sonstigen Anlagen sowie Bauten und
Wohnbauten darstellt.
Eine Tabelle enthält die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Michael Schidlowski,
Telefon: (0611) 75-2782,
E-Mail:
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_32102.rss2
Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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