ots: Statistisches Bundesamt / Durchschnittliche Kinderzahl 2008 in den neuen ...
Mittwoch, 27. Januar 2010


Wiesbaden (ots) - In den neuen Ländern setzt sich der langfristige
Wiederanstieg der Geburtenhäufigkeit nach dem starken Einbruch Anfang
der 1990er Jahre fort: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, stieg 2008 die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in den
neuen Ländern auf 1,40 an (2007: 1,37). Im früheren Bundesgebiet
(jeweils ohne Berlin) blieb sie mit 1,37 konstant. Hier war die
durchschnittliche Kinderzahl je Frau zuletzt 2001 mit 1,38 und 2000
mit 1,41 höher ausgefallen als 2008.

Die höchste Zunahme gab es 2008 in Mecklenburg-Vorpommern. Dort
stieg die durchschnittliche Kinderzahl je Frau auf 1,41, während sie
2007 noch bei 1,36 gelegen hatte. Die höchste durchschnittliche
Kinderzahl je Frau wies 2008 Sachsen mit 1,44 auf, gefolgt von
Schleswig-Holstein und Niedersachsen mit jeweils 1,42. Am niedrigsten
war die durchschnittliche Kinderzahl je Frau in den Stadtstaaten
Hamburg, Bremen und Berlin sowie im Saarland mit Werten zwischen 1,25
und 1,30. In den anderen Flächenstaaten betrug sie zwischen 1,36 und
1,40.

Die durchschnittliche Kinderzahl je Frau, die auch als
zusammengefasste Geburtenziffer bezeichnet wird, wird zur
Beschreibung des aktuellen Geburtenverhaltens herangezogen. Sie gibt
an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bekommen würde,
wenn ihr Geburtenverhalten so wäre wie das aller Frauen zwischen 15
und 49 Jahren im jeweils betrachteten Jahr.

Wie viele Kinder ein Frauenjahrgang tatsächlich im Durchschnitt
geboren hat, kann erst festgestellt werden, wenn die Frauen am Ende
des gebärfähigen Alters sind, das zurzeit mit 49 Jahren definiert
wird.

Bei der Berechnung der durchschnittlichen Kinderzahl je Frau
werden alle Kinder berücksichtigt, die im Laufe eines Jahres geboren
werden. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Eltern miteinander
verheiratet sind oder nicht. Auch die Frage, ob es sich um das erste,
zweite oder ein weiteres Kind der Frau handelt, ist bei dieser
Berechnung unerheblich.

Weitere Daten und Informationen sowie eine Tabelle zum Thema
bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung unter
www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Bettina Sommer,
Telefon: (0611) 75-2708,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
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