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Wiesbaden (ots) - Nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes
(Destatis) setzten im Jahr 2009 die in Deutschland ansässigen
Brauereien und Bierlager 100,0 Millionen Hektoliter Bier ab, das
waren rund 2,9 Millionen Hektoliter oder 2,8% weniger als im Vorjahr.
In den Zahlen sind der Absatz von alkoholfreien Bieren und Malztrunk
sowie das aus Ländern außerhalb der Europäischen Union eingeführte
Bier nicht enthalten.
Biermischungen - Bier gemischt mit Limonade, Cola, Fruchtsäften
und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2009 mit 4,1 Millionen
Hektolitern 4,1% des gesamten Bierabsatzes aus; das ist ein Minus von
3,1% gegenüber dem Jahr 2008.
85,9% des gesamten Bierabsatzes waren 2009 für den
Inlandsverbrauch bestimmt und wurden versteuert. Die Menge sank
gegenüber 2008 um 2,1% auf 85,9 Millionen Hektoliter. Der steuerfreie
Absatz von Bier (Exporte und Haustrunk) betrug 14,1 Millionen
Hektoliter (- 7,1%). Davon gingen 10,8 Millionen Hektoliter (- 7,9%)
in die EU-Länder, 3,2 Millionen Hektoliter (- 4,6%) in Drittländer
und 0,2 Millionen Hektoliter (- 4,2%) unentgeltlich als Haustrunk an
die Beschäftigten der Brauereien.
Der Bierabsatz war 2009 (wie auch in den Vorjahren) in den Ländern
Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,2% und Bayern mit 22,3%
am höchsten. Am Inlandsabsatz hatten diese beiden Länder mit 25,6%
und 21,9% ebenfalls die mit Abstand höchsten Anteile. Den höchsten
Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten dagegen
die Brauereien oder Bierlager mit Sitz in Niedersachsen/Bremen mit
einem Anteil von 29,5%. Alle Angaben zum regionalen Absatz von Bier
richten sich nach dem Sitz der Steuerlager (Brauereien und
Bierlager).
Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.
Detaillierte Informationen zum Absatz von Bier bietet die
Fachserie 14, Reihe 9.2.1, die im Publikationsservice des
Statistischen Bundesamtes unter www.destatis.de/publikationen,
Suchwort "Absatz von Bier", kostenlos erhältlich ist.
Weitere Auskünfte gibt:
Petra Martin,
Telefon: (0611) 75-4133,
E-Mail:
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
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