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Donnerstag, 23. Juli 2009


Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, verringerte sich von Januar bis April 2009 der Wert der
deutschen Gesamtausfuhren gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 23,2% (auf 262,7 Milliarden Euro). Entgegen dem
Trend erhöhten sich dabei die Ausfuhren von pharmazeutischen
Erzeugnissen (+ 9,7% auf 16,7 Milliarden) und von sonstigen
Fahrzeugen (+ 14,7% auf 12,1 Milliarden Euro) erheblich. Die Exporte
von Nahrungs- und Futtermitteln waren nur leicht rückläufig (- 3,3%
auf 10,9 Milliarden Euro).

Sehr stark verringerte sich dagegen der Wert der Ausfuhren von
Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 42,7% auf 35,4 Milliarden Euro).
Überdurchschnittlich stark gingen auch die Exporte von chemischen
Erzeugnissen (- 25,6% auf 23,7 Milliarden Euro),
Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen
(- 26,1% auf 20,5 Milliarden Euro) und Metallen (- 35,4% auf 12,6
Milliarden Euro) zurück. Der Wert der deutschen Exporte von Maschinen
(- 21,5% auf 41,5 Milliarden Euro) und elektrischen Ausrüstungen (-
21,3% auf 15,4 Milliarden Euro) verringerte sich hingegen nicht ganz
so stark wie die deutschen Gesamtausfuhren.

Die deutschen Gesamteinfuhren nahmen in den ersten vier Monaten
2009 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 17,0% auf
226,5 Milliarden Euro ab.

Sehr stark verringerte sich dabei der Wert der Importe von
Kraftwagen und Kraftwagenteile (- 24,9% auf 20,1 Milliarden Euro),
Erdöl und Erdgas (- 30,7% auf 18,9 Milliarden Euro), chemischen
Erzeugnissen(- 23,6% auf 15,7 Milliarden Euro) und Metallen (- 37,3%
auf 11,6 Milliarden Euro). Überdurchschnittlich stark gingen auch die
Importe von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen
Erzeugnissen (- 18,6% auf 21,4 Milliarden Euro), Maschinen (- 20,4%
auf 17,7 Milliarden Euro) und elektrischen Ausrüstungen (- 19,1% auf
9,5 Milliarden Euro) zurück.

Entgegen dem Trend stiegen die Einfuhren von sonstigen Fahrzeugen
(+ 17,4% auf 12,3 Milliarden Euro) und von pharmazeutischen
Erzeugnissen (+ 9,6% auf 12,0 Milliarden Euro) erheblich. Die Einfuhr
von Nahrungs- und Futtermitteln (- 3,9% auf 10,3 Milliarden Euro) und
Bekleidung (+ 2,3% auf 7,3 Milliarden Euro) blieb relativ konstant.

Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte gibt:
Thomas Helmert
Telefon: (0611) 75-3349,
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Statistisches Bundesamt
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