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Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, wurden im Wirtschaftsjahr 2008/2009 (Juli 2008 bis Juni
2009) aus inländischer Produktion oder Einfuhr 1,55 Millionen Tonnen
Stickstoffdünger, 0,17 Millionen Tonnen Phosphatdünger, 0,18
Millionen Tonnen Kalidünger und 2,38 Millionen Tonnen Kalkdünger an
landwirtschaftliche Absatzorganisationen oder Endverbraucher in
Deutschland abgesetzt. Gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2007/2008 nahm
der Absatz damit bei Stickstoffdüngern um 14,2%, bei Phosphatdüngern
um 44,9% und bei den Kalidüngern um 65,0% ab. Seit 1949/1950 wurde in
keinem Wirtschaftsjahr weniger Phosphat- und Kalidünger abgesetzt.
Demgegenüber stieg der Absatz von Kalkdünger im Wirtschaftsjahr
2008/2009 gegenüber 2007/2008 um 8,1%.
Der Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche sank
2008/2009 im Vergleich zu 2007/2008 bei Stickstoffdüngern von 107 auf
92 Kilogramm, bei Phosphatdüngern von 19 auf 10 Kilogramm und bei
Kalidüngern von 30 auf 11 Kilogramm. Bei Kalkdüngern stieg der
Aufwand je Hektar landwirtschaftlich genutzter Fläche von 125 auf 135
Kilogramm.
Im Wirtschaftsjahr 2008/2009 wurden die Stickstoffdünger zu 40%
als Kalkammonsalpeter, zu 28% als Harnstoffdünger und zu 10% als
Ammonnitrat-Harnstoff-Lösungen abgesetzt. Als Mehrnährstoffdünger
kamen Stickstoffdünger lediglich mit 7% zum Einsatz. Demgegenüber
wurden Phosphatdünger zu etwa 95% als Mehrnährstoffdünger abgegeben;
dabei überwogen mit einem Anteil von 68% die
Stickstoff-Phosphatdünger. Kalidünger wurden zu 46% als Kaliumchlorid
abgesetzt, 39% entfielen auf Mehrnährstoffdünger. Kalkdünger wurden
zu zwei Dritteln (66%) als Kohlensaurer Kalk verkauft.
Entgegen der rückläufigen Entwicklung beim Absatz von
Stickstoffdüngern insgesamt wurde innerhalb dieser Gruppe 42,6% mehr
Harnstoffdünger abgesetzt als im Wirtschaftsjahr 2007/2008; der
Absatz von Kalkammonsalpeter nahm dagegen um 22,5% ab.
Ausführliche Ergebnisse der Düngemittelstatistik bietet die
Fachserie 4, Reihe 8.2. Sie ist im Publikationsservice von Destatis
unter:
www.destatis.de/publikationen, Suchwort "2040820" kostenlos
erhältlich.
Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Jeanette Kühn,
Telefon: (0611) 75-2290,
E-Mail:
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Statistisches Bundesamt
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