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Wiesbaden (ots) - 2009 unternahmen 67,2 Millionen Passagiere eine
Flugreise ins Ausland; das waren 3,2 Millionen weniger Fluggäste (-
4,5%) als ein Jahr zuvor. Dieser Rückgang ist mehr als doppelt so
hoch wie im bisher größten Verlustjahr 2002 (- 1,5 Millionen
Passagiere), wie das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich der
Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin mitteilt.
Auf die Mittelmeerinseln, der bedeutendsten Tourismusregion im
Flugverkehr aus Deutschland, reisten 6,0 Millionen Fluggäste. Im
Vergleich zum Jahr 2008 gingen aber bei nahezu allen Inseln und
Inselgruppen die Passagierzahlen zurück: Die Balearen, auf die
annähernd zwei Drittel aller Flugreisen auf die Mittelmeerinseln
entfallen, wurden von 5,5% weniger Passagieren angeflogen. Der
Flugverkehr auf die Griechischen Inseln nahm um 4,0% ab. Sizilien
verbuchte ein Minus von 6,6%, Sardinien konnte bei den Flugreisenden
dagegen ein Plus von 6,7% erzielen.
Insgesamt reisten 51,5 Millionen Passagiere ins europäische
Ausland, davon insgesamt die Hälfte (50,8%) nach Spanien, Italien, in
die Türkei, nach Griechenland, Polen, Schweden und Portugal. In diese
Länder gingen die Passagierzahlen insgesamt um 4,9% zurück. Nach
Kontinenten differenziert nahm die Zahl der Fluggäste ins europäische
Ausland mit - 5,0% stärker ab als im Interkontinentalverkehr (-
2,8%).
Weitere Ergebnisse zum Luftverkehr einzelner europäischer
Zielländer sowie den Interkontinentalverkehr können über einen
interaktiven Atlas kartografisch dargestellt werden. Diesen Atlas
erreicht man über folgenden Link:
http://ims.destatis.de/luftverkehr/Default.aspx
Eine Tabelle bietet die Online-Fassung dieser Pressemitteilung
unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Lothar Fiege,
Telefon: (0611) 75-2391,
E-Mail: luftverkehr@destatis.de
Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Statistisches Bundesamt
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