ots: Statistisches Bundesamt / 2008 weiterer Personalrückgang im öffentlichen ...
Montag, 22. Juni 2009


Wiesbaden (ots) - Morgen, am 23. Juni, ist der internationale Tag
des öffentlichen Dienstes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
aus diesem Anlass mitteilt, waren Mitte 2008 in Deutschland 4,5
Millionen Menschen im öffentlichen Dienst beschäftigt; zehn Jahre
zuvor waren es noch fast 5,1 Millionen gewesen. Gegenüber dem Vorjahr
ging die Zahl der Beschäftigten um 35 500 oder 0,8% zurück; dies war
auch 2008 überwiegend auf die anhaltende Überführung von kommunalen
Krankenhäusern in eine private Rechtsform zurückzuführen.

Der Großteil der Beschäftigten (30%) arbeitete im Bildungswesen
(Schulen und Hochschulen). Weitere personalintensive Aufgabenbereiche
der öffentlichen Hand waren die Soziale Sicherung mit einem Anteil
von 16% und der Bereich der Öffentlichen Sicherheit und Ordnung
(Polizei, Feuerwehr) sowie des Rechtsschutzes mit 14%.

Da Bildungswesen und Polizei überwiegend Ländersache sind, entfiel
der größte Teil der Beschäftigten auf den Landesbereich (50%).
Weitere 30% waren im kommunalen Bereich, 12% im Bundesbereich und 8%
bei den Sozialversicherungsträgern und der Bundesagentur für Arbeit
tätig.

Von den 4,5 Millionen Beschäftigten des öffentlichen Dienstes
arbeiteten Mitte 2008 gut 2,6 Millionen oder 59% als tarifvertraglich
Beschäftigte. Rund 1,7 Millionen oder 37% der Bediensteten waren als
Beamte oder Richter, 184 000 oder 4% als Berufs- oder Zeitsoldaten
tätig.

Weitere Auskünfte gibt:
Sebastian Koufen,
Telefon: (0611) 75-3779,
E-Mail: personalstatistik Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Originaltext: Statistisches Bundesamt
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