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Wiesbaden (ots) - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, wurden im ersten Halbjahr 2009 rund 78 000 Betriebe
gegründet, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere
wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren 0,4% mehr als
im ersten Halbjahr 2008.
Die Zahl der Gründungen von Kleinunternehmen hat - nach einem
Rückgang im Jahr 2008 um 7% - im ersten Halbjahr 2009 weiter
abgenommen (- 0,7%). Dagegen stieg die Zahl der Gründungen von
Betrieben, die im Nebenerwerb ausgeübt werden, um 2,5% auf knapp 130
000. Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen, die nicht nur bei
Gründung eines Gewerbebetriebes erfolgen müssen, sondern auch bei
Verlagerung, Umwandlung oder Übernahme, erhöhte sich im ersten
Halbjahr 2009 um 1,2% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum
auf 431 000.
Im ersten Halbjahr 2009 wurden knapp 67 000 Betriebe mit größerer
wirtschaftlicher Bedeutung geschlossen. Das waren 2,7% mehr als im
ersten Halbjahr 2008. Die Zahl der Kleinbetriebe, die im ersten
Halbjahr 2009 schließen mussten, lag mit nahezu 156 000 um 3,5%
niedriger als im ersten Halbjahr 2008. Nebenerwerbsbetriebe wurden im
ersten Halbjahr 2009 besonders häufig wieder aufgegeben (+ 9,8%).
Insgesamt wurden bei den Gewerbeämtern im ersten Halbjahr 2009 mit
fast 372 000 Fällen 1,6% mehr Gewerbeabmeldungen angezeigt. Dabei
handelt es sich nicht nur um Schließungen, sondern auch um
Betriebsübergaben, Umwandlungen und Fortzüge.
Eine Tabelle, eine methodische Kurzbeschreibung sowie weitere
Daten und Informationen zum Thema bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Brigitte Saling,
Telefon: (0611) 75-2600,
E-Mail:
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Originaltext: Statistisches Bundesamt
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32102
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Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
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Sperrfrist: 01.07.2009 08:00
Bitte beachten Sie, dass diese Meldung erst nach Ablauf der
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