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Wiesbaden (ots) -
Sperrfrist: 20.04.2010 08:00
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Der Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lag nach
Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im März 2010 um
1,5% niedriger als im März 2009. Im Februar 2010 hatte die
Jahresveränderungsrate - 2,9% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg
der Index im März um 0,7%.
Ohne Berücksichtigung von Energie stiegen die Erzeugerpreise im
März 2010 gegenüber März 2009 um 0,2% und gegenüber Februar 2010 um
0,3%. Die Preise für Energie lagen im März 2010 um 5,5% unter denen
von März 2009. Sie erhöhten sich gegenüber Februar 2010 um 1,6%.
Erdgas insgesamt kostete im März 2010 um 30,8% weniger als im März
2009 (- 1,3% gegenüber Februar 2010). Industriekunden zahlten im
Vorjahresvergleich 26,9% weniger (- 0,2% gegenüber Februar 2010),
Erdgas für Haushalte war um 19,6% billiger als im März 2009 (- 0,1%
gegenüber Februar 2010).
Die Preise für elektrischen Strom lagen im März 2010 um 4,2% höher
als vor einem Jahr (+ 2,3% gegenüber Februar 2010). Während
Weiterverteiler 6,5% mehr zahlten als im März 2009 (+ 6,0% gegenüber
Februar 2010), erhöhten sich die Strompreise für Haushalte um 3,6% (+
0,7% gegenüber Februar 2010).
Mineralölerzeugnisse waren im März 2010 um 25,2% teurer als ein Jahr
zuvor (+ 5,1% gegenüber Februar 2010). Bei den einzelnen
Mineralölprodukten ergaben sich folgende Preisveränderungen gegenüber
dem Vorjahresmonat März 2009 (beziehungsweise gegenüber dem Vormonat
Februar 2010): schweres Heizöl + 58,0% (+ 5,9%), Flüssiggas + 56,6%
(+ 2,5%), leichtes Heizöl + 45,5% (+ 8,9%), Motorenbenzin + 19,7% (+
5,4%), Dieselkraftstoff + 19,5% (+ 5,4%).
Vorleistungsgüter (Güter, die im Produktionsprozess verbraucht,
verarbeitet oder umgewandelt werden) waren im Vergleich zum März 2009
um 0,9% teurer (+ 0,9% gegenüber Februar 2010). Die Preise für
Metalle lagen um 4,7% höher als im März 2009 und stiegen gegenüber
dem Vormonat um 2,6%. Während Stahlrohre und Rohrstücke aus Eisen
oder Stahl noch 13,4% weniger kosteten als im Vorjahresmonat März
2009 (- 0,5% gegenüber Februar 2010) und Walzstahl noch um 3,3%
billiger war als im März 2009 (+ 4,6% gegenüber Februar 2010),
erhöhten sich die Preise für Nicht-Eisen-Metalle und deren Halbzeug
im Vorjahresvergleich um 32,0% (+ 2,9% gegenüber Februar 2010).
Düngemittel und Stickstoffverbindungen kosteten 22,6% weniger als im
März 2009 (+ 5,1% gegenüber Februar 2010).
Die Preise für Verbrauchsgüter waren im März 2010 um 0,5%
niedriger als im Vorjahresmonat, gegenüber Februar 2010 sanken sie um
0,2%. Nahrungsmittel waren 1,7% günstiger (- 0,4% gegenüber Februar
2010). Fleisch (ohne Geflügel) kostete im März 2010 2,6% weniger als
im Vorjahresmonat (- 1,4% gegenüber Februar 2010). Dagegen waren
Butter und andere Fettstoffe aus Milch um 22,6% teurer als im März
2009 (- 3,7% gegenüber Februar 2010). Milch kostete 1,4% mehr (- 0,2%
gegenüber Februar 2010). Die Preise für Arzneiwaren für den
Apothekenmarkt lagen um 2,5% höher als im Vorjahresmonat (+ 0,3%
gegenüber Februar 2010).
Detaillierte Informationen zur Statistik der Erzeugerpreise
gewerblicher Produkte bietet die Fachserie 17, Reihe 2, die im
Publikationsservice von Destatis unter www.destatis.de/publikationen,
Suchwort "gewerbliche Erzeugerpreise", kostenlos erhältlich ist. Die
Daten können auch über die Genesis-Online-Datenbank
(www.destatis.de/genesis) bezogen werden.
Eine methodische Kurzbeschreibung bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.
Weitere Auskünfte gibt:
Gerda Gladis-Dörr,
Telefon: (0611) 75-2750,
E-Mail: erzeugerpreise@destatis.de
Index der Erzeugerpreise gewerblicher Produkte
(Inlandsabsatz)
Deutschland
Veränderung
gegenüber Veränderung
Jahr / Monat 2005 = 100 Vorjahres- gegenüber
zeitraum Vormonat
%
2005 JD 100 4,4 -
2006 JD 105,4 5,4 -
2007 JD 106,8 1,3 -
2008 JD 112,7 5,5 -
2009 JD 108,0 - 4,2 -
2009 März 109,7 - 0,5 - 0,7
April 108,2 - 2,7 - 1,4
Mai 108,2 - 3,6 0,0
Juni 108,1 - 4,6 - 0,1
Juli 106,5 - 7,8 - 1,5
August 107,0 - 6,9 0,5
September 106,5 - 7,6 - 0,5
Oktober 106,5 - 7,6 0,0
November 106,6 - 5,9 0,1
Dezember 106,5 - 5,2 - 0,1
2010 Januar 107,3 - 3,4 0,8
Februar 107,3 - 2,9 0,0
März 108,0 - 1,5 0,7
JD = Jahresdurchschnitt
Originaltext: Statistisches Bundesamt
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September gegenüber dem Vorjahresmonat weiter abgeschwächt. Das
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wie das Statistische Bundesamt am ...
Wiesbaden (ots) -
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Sperrfrist zur Veröffentlichung freigegeben ... Der Deutsche Bauernverband (DBV) hat die Molkereien aufgefordert,
in den jetzt anstehenden Preisverhandlungen für Trinkmilch
angesichts des Aufschwungs auf dem Weltmilchmarkt deutliche
Preiserhöhungen durchzusetzen. Auch der deutsche Milchmarkt
profitiere von ...
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