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Frankfurt (ots) - "Der ganz geringe Anstieg der Arbeitslosenzahl
auf jetzt 216.760 statt des üblichen leichten Rückgangs im August
zeigt, dass die Krise am Arbeitsmarkt noch nicht vorbei ist. Das mit
dem Kurzarbeitergeld von den Unternehmen und der Arbeitsverwaltung
gespannte Beschäftigungssicherungsnetz hält weiter. Derweil schultern
die Unternehmen in Deutschland Kosten von 5 Milliarden Euro für
Kurzarbeit in diesem Jahr", erklärte Volker Fasbender,
Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen
Unternehmerverbände (VhU).
"Wir müssen jetzt aufpassen, dass die Politik am Arbeitsmarkt auf
Reformkurs bleibt und nicht der Versuchung erliegt, mit neuen,
kostspieligen Versprechen zu punkten. Die Reformbaustellen des
deutschen Arbeitsmarkts sind auch in der Krise dieselben geblieben:
Immer noch müssen die Sozialsysteme einer älter werdenden
Gesellschaft angepasst und das Problem der Langzeitarbeitslosigkeit
gelöst werden. Wer hier statt auf Lösungen auf Realitätsverweigerung
setzt, handelt verantwortungslos. Vor allem gering Qualifizierte sind
dringend auf mehr Flexibilisierung des Arbeitsmarktes angewiesen, um
eine Chance auf Arbeit zu erhalten", erklärte Fasbender.
Aktuell gebe es hessenweit rund 54.000 offene Stellen am ersten
Arbeitsmarkt in nahezu allen Berufen - und damit erheblich mehr als
bei den Arbeitsagenturen gemeldet. "Auf der Stellenseite hält der
Arbeitsmarkt in Hessen nach wie vor für engagiert Suchende ein
breites Feld an Chancen bereit", sagt Fasbender.
Originaltext: Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V.
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