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Hamburg (ots) - Pessimismus prägt die Einschätzung von
Arbeitnehmern für ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten in den
kommenden zwei Jahren. Nur jeder zweite Arbeitnehmer sieht heute noch
auf seiner gegenwärtigen Position angemessene Karrieremöglichkeiten.
Im vergangenen Jahr lag der Prozentsatz mit 62 Prozent deutlich
höher. Auf mehr als 50 Prozent und damit ebenfalls gestiegen ist die
Zahl der Arbeitnehmer, die die Konkurrenz um attraktive
Aufstiegsmöglichkeiten innerhalb des eigenen Unternehmens als härter
bewerten. Das belegt die aktuelle Frühjahrsstudie des Instituts für
Mittelstandsforschung an der Leuphana Universität Lüneburg mit der
Personalberatung Hanseatisches Personalkontor Hapeko. An der
Befragung nahmen mehr als 2200 Personen - davon über 84 Prozent mit
Abitur und mehr als 68 Prozent in hochqualifizierter Position oder
Führungstätigkeit - teil. Mittlerweile fühlen sich zudem 50 Prozent
der hochqualifizierten Arbeitnehmer nicht mehr adäquat beschäftigt
und erleben daher eine Karriereenttäuschung. Eine inadäquate
Beschäftigung schlägt sich im Arbeitseinsatz nieder. Entsprechend
hoch ist die Zahl der "inneren Kündigungen" von Arbeitnehmern - ein
Faktor, dessen Auswirkungen ein Unternehmen nachhaltig schädigen
kann. Zwar erfüllen diese Arbeitnehmer ihre im Arbeitsvertrag
festgelegten Pflichten, sind aber der Unternehmensleitung gegenüber
distanziert und lehnen daher ein darüber hinausgehendes
Arbeitsengagement ab.
"Eine Ursache für den starken Anstieg ist die angespannten
Situation am Arbeitsmarkt und die dadurch geringeren Möglichkeiten,
die Karriereenttäuschung durch einen Arbeitgeberwechsel zu beenden",
sagt Professor Albert Martin, Direktor des Instituts für
Mittelstandsforschung. Denn über 70 Prozent der Befragten, die
derzeit aktiv eine neue Stelle suchen, bestätigen einen Anstieg des
Konkurrenzdrucks bei der Bewerbung auf die wenigen, zum eigenen
Berufsfeld gehörenden Stellen.
Trotz des angespannten Arbeitsmarkts ist der Anteil qualifizierter
Arbeitnehmer mit adäquater Beschäftigung, die in den kommenden zwei
Jahren einen Arbeitgeberwechsel planen, sogar von 52,3 Prozent in
2008 auf 57,5 Prozent derzeit gestiegen. Ein Grund ist eine als wenig
fair empfundene Arbeitsbeziehung. Hinsichtlich der Fairness gibt es
erheblich mehr Probleme als im Hinblick auf die Zufriedenheit mit der
eigenen Arbeit. Während immerhin 80 Prozent der Befragten angeben,
mit ihrer Arbeit zufrieden zu sein, bescheinigen lediglich 40 Prozent
ihrem Arbeitgeber ein faires Verhalten.
Die Studie kann kostenlos angefordert werden unter
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Das Hanseatische Personalkontor Hapeko ist seit 2003 als
Personalberatung besonders auf die Vermittlung von Fach- und
Führungskräften spezialisiert. Im Gegensatz zu vielen
anderenPersonalberatungen bezahlen die Kunden Hapeko für das Finden
der geeigneten Kandidaten, nicht schon für die Suche. Dank einer
umfangreichen Datenbank mit rund 80.000 Profilen und monatlich rund
3000 neuen Bewerbern vermittelt das Hanseatische Personalkontor vor
allem den Kontakt zwischen suchenden Unternehmen aus dem Mittelstand
und wechsel-willigen Experten aus den Bereichen Finanzen, Assistenz,
Vertrieb, Einkauf, Marketing und IT sowie zu Ingenieuren. Das
Unternehmen hat bundesweit 12 Büros in Hamburg, am Bodensee, in
Stuttgart, Freiburg, München, Nürnberg, Düsseldorf, Osnabrück,
Berlin, Bremen, Hannover und Frankfurt am Main.
Originaltext: Hanseatisches Personalkontor
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Pressekontakt:
Bellinda Akwa-Asare
Hanseatisches Personalkontor Hapeko
Kleine Johannisstraße 10
20457 Hamburg
Tel.: 040 8 22 99 11 80
Mail:
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