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Mittwoch, 7. April 2010


München (ots) - Die Auswanderungsquote der Führungskräfte in
Deutschland ist gering. Lediglich sieben Prozent wagten im letzten
Jahr den Schritt ins Ausland für die Karriere. Das Verhältnis des
Netto-Talente-Import ist im Vergleich zum Netto-Talente-Export
relativ ausgeglichen. Die Gruppe der nach Deutschland zuziehenden
Spitzenkräfte war nur um sechs Prozent größer, als die der
Auswanderer. Dies besagt eine internationale Studie des
Karrieredienstes Experteer ( www.experteer.de ) in Zusammenarbeit mit
dem Marktforschungsinstitut OMIS Research, bei der das
Migrationsverhalten von mehr als 20.800 Führungskräften während eines
Jahres anonym ausgewertet wurde.*

Trend zur Heimkehr

Dass der deutsche Top Manager Christoph Franz nach fünf Jahren an
der Swizz Spitze als Lufthansa Vize nach Deutschland zurück kam,
hatte sicher ganz spezielle Gründe, er steht aber repräsentativ für
zahlreiche deutsche Heimkehrer im Krisenjahr. Im Analysezeitraum
folgten viele Expats dem Ruf der Heimat und kehrten nach Deutschland
zurück: 47 Prozent aller Spitzenkräfte, die nach Deutschland
einwanderten, besitzen einen deutschen Pass und stellen damit den
Großteil der einwandernden Führungskräfte im Analysezeitraum.

Wenig Bewegung bei deutschen Managern

Während der Erhebung verließen nur sieben Prozent der deutschen
Manager ihr Land in Richtung Ausland, ein sehr niedriger Wert,
verglichen mit knapp 17 Prozent im Europaschnitt. "Es wird spannend,
ob sich der Heimkehrertrend und die recht geringe Abwanderung in
Managerkreisen wieder umkehrt, sobald die Wirtschaftskrise endgültig
überwunden ist", so Dr. Christian Göttsch, Geschäftsführer von
Experteer.

Schweiz bleibt das beliebteste Ziel für deutsche Manager

Eindeutig bleibt die Schweiz das beliebteste Auswanderungsziel der
deutschen Spitzenkräfte. 26 Prozent der Karriereauswanderer zog es
während der Erhebung in das Alpenland. Danach folgen mit weitem
Abstand Großbritannien mit acht sowie die USA und Österreich mit etwa
sieben Prozent. "Auf diese vier Länder verteilen sich knapp die
Hälfte der deutschen Karriereauswanderer. Wichtiger Faktor bei der
Wahl des Auslandsaufenthalts ist demnach offenbar die deutsche oder
englische Landessprache ", so Dr. Christian Göttsch, Geschäftsführer
von Experteer.

Wirft man einen Blick auf die Einwanderer, so ergibt sich auf den
ersten Plätzen die genau gleiche Reihenfolge, sie kommen mit gut 13
Prozent aus der Schweiz, gefolgt von gut zehn aus den USA und über
acht Prozent aus Großbritannien.

Auswanderer primär aus der Old Economy

Nicht nur deutsche Autos, auch die Spitzenkräfte aus der deutschen
Automobilindustrie sind mit einem Anteil von 36 Prozent im
Europavergleich der Exportschlager. Weitere Industriezweige, in denen
überdurchschnittlich viele Deutsche im Ausland Karriere machen, sind
mit knapp 30 Prozent die Elektroindustrie sowie mit knapp 27 Prozent
die Experten aus dem Maschinenbau. Die Spitzenkräfte aus den
traditionellen Branchen machen also das Rennen.

Doktortitel als Eintrittskarte?

Die Studie zeigt weiterhin, dass Deutschland überdurchschnittlich
viele Führungskräfte mit Doktortitel sowie langjähriger
Berufserfahrung von über fünf Jahren anzieht, die meist vorher als
Abteilungsleiter, Manager oder Geschäftsführer im Mittelstand tätig
waren. Nicht allzu verwunderlich, denn gerade in diesem
Karrieresegment zahlt Deutschland zusammen mit der Schweiz im
Europavergleich auch die höchsten Gehälter.

* Über die Studie: Das britische Marktforschungsinstitut OMIS
Research analysierte im Auftrag von Experteer 20.826 anonymisierte
Mitgliedsdaten aus 20 Ländern und Länderverbänden. Die Erhebung
bezieht sich auf die Daten der Jahre 2008 und 2009. Nähere
Informationen zur Studie unter: https://www.experteer.de/about/press
oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können .

Über Experteer

Mit 60.000 ausgewählten Spitzenpositionen ab 60.000 Euro
Gehaltsbenchmark und 6.000 geprüften Personalberatern ist Experteer
der qualitativ und quantitativ führende Karrieredienst für
Spitzenkräfte in Deutschland und Europa. Das Premium-Angebot richtet
sich an Professionals und Executives, die den nächsten
Karriereschritt planen und den Stellenmarkt sowie den eigenen
Marktwert im Blick behalten möchten. Um hochwertige Stellen für die
Mitglieder zu generieren, durchsucht ein unabhängiges Analystenteam
permanent den Markt, klassifiziert die einzelnen Stellen und versieht
sie mit Gehaltsbenchmarks. Diese werden durch das Experteer Career
Matching mit den Qualifikationen und Karrierezielen der 1,6 Millionen
Mitglieder abgeglichen. So erhält das Mitglied einen Überblick über
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Führungs¬ebene hinaus. Zusätzlich bietet Experteer einen diskreten
Zugang zu seinem Headhunter-Netzwerk und dessen exklusiven
Stellenmarkt. Mitglieder können dort ihr Karriereprofil für
Headhunter platzieren und zielsicher gefunden werden.

Die Experteer GmbH mit Sitz in München wurde 2005 von der
Holtzbrinck Ventures GmbH, einer Tochtergesellschaft der
Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck, gegründet. Renommierte
Kooperationspartner wie Handelsblatt, DIE ZEIT, Stern, FTD oder n-tv
haben den Karrieredienst in ihren Online-Auftritt integriert. Weitere
Informationen unter www.experteer.de oder den jeweiligen
Länderdomains .com/.ch/.fr/.co.uk/.be/.at/.it/.es/.nl und
us.experteer.com.

Zusätzliche Informationen, Bildmaterial und diese Pressemeldung
zum Downloaden unter www.experteer.de/about/press . Sollten Sie
interesse an der kompletten internationalen Studie haben, wenden Sie
sich bitte an folgenden Pressekontakt: Vera Niederwieser
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Originaltext: Experteer GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65770
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Pressekontakt:
Vera Niederwieser
Experteer GmbH
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Telefon +49 (89) 552793 - 222
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