|
Berlin (ddp). Deutschland und die Schweiz sehen im Streit um die
Steuersünder-CDs optimistisch in die Zukunft. Beide Länder seien auf
einem «sehr konstruktiven Weg», noch ausstehende Fragen zu lösen,
sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Antrittsbesuch der
Schweizer Bundespräsidentin Doris Leuthard am Mittwoch in Berlin.
In der Vergangenheit habe es manchmal so ausgesehen, als gebe es
mehr Dissonanzen als Gemeinsamkeiten - aber «die Gemeinsamkeiten
überwiegen», betonte Merkel und plädierte dafür, den Blick mehr in
die Zukunft zu richten, als auf die Vergangenheit. Deutschland sei
sehr gewillt, die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder weiter
zum Besseren zu entwickeln.
Leuthard sagte, es habe sich gelohnt, die Differenzen zu
versachlichen. In der Frage der Steuerdaten hoffe die Schweiz, dass
bis zum Herbst Resultate erzielt werden könnten. Daran arbeitet
derzeit eine von beiden Finanzministern eingesetzte Arbeitsgruppe.
Merkel und Leuthard verwiesen zugleich auf das
Doppelbesteuerungsabkommen, worauf sich Deutschland und die Schweiz
Ende März geeinigt haben. Künftig will die Schweiz demnach Amtshilfe
nach dem OECD-Standard leisten. Beim Kauf von Steuerdaten soll dies
aber nicht gelten, da der «Diebstahl von Steuerdaten» ein
Straftatbestand in der Schweiz bleiben soll.
(ddp)
Mehr Neuigkeiten und ältere Meldungen: Die EU-Kommission erwartet für das laufende Jahr eine allmähliche
Erholung im Euroraum, warnt aber gleichzeitig vor Hindernissen für
die Wirtschaftsentwicklung. In ihrer am Donnerstag veröffentlichten
Zwischenprognose schätzt die Kommission den ... Die deutschen Ausfuhren sind im Februar im Zuge der weltweit sinkenden Nachfrage abermals im Rekordtempo gesunken. Wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilte, fielen die Exporte im ... Der nächste deutsche EU-Kommissar soll nach dem Willen von
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) aus der CDU kommen. «Wir werden
nach der Europawahl zunächst entscheiden, für welches Ressort in der
Kommission ... Überschuldete Unternehmen müssen weiterhin nicht Insolvenz anmelden, wenn die Weiterführung des Unternehmens «überwiegend wahrscheinlich» ist. Der durch das Finanzmarktstabilisierungsgesetz entsprechend geänderte Überschuldungsbegriff ist am Freitag in Berlin vom Bundesrat bis ... Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat den
Westen bei seinem Deutschlandbesuch zu einem anderen Umgang mit dem
Iran im Atomstreit aufgerufen. «Das Beste und Billigste für uns ... Eine Abwertung des Dollars gegenüber dem Euro muss nach Einschätzung des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht zwangsläufig aus der Verschiebung der globalen Nachfragestrukturen resultieren. «Das stellt unter keinen Umständen ...
|