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Wiesbaden (ddp). Das deutsche Bauhauptgewerbe hat im Februar ein
kräftiges Auftragsplus verzeichnet. Die Nachfrage stieg
preisbereinigt um 18,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am
Freitag in Wiesbaden mitteilte. Dabei erhöhte sich die Nachfrage im
Hochbau um 17,5 Prozent, die Aufträge im Tiefbau stiegen um 20,3
Prozent. Der deutliche Anstieg sei überwiegend auf wenige
Großaufträge zurückzuführen. Die Umsätze der Betriebe fielen im
Vorjahresvergleich allerdings um insgesamt 25,4 Prozent auf rund 3,1
Milliarden Euro.
Im Januar und Februar stiegen die Auftragseingänge den
Statistikern zufolge preisbereinigt um 6,3 Prozent gegenüber dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Der Gesamtumsatz lag bei 5,9
Milliarden Euro und damit um 23,1 Prozent unter dem Niveau des
Vorjahres. Ende Februar 2010 arbeiteten in den Betrieben der Branche
rund 667 000 Menschen. Das waren etwa 0,2 Prozent mehr als vor einem
Jahr.
Der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) machte den
langen und harten Winter für die Umsatzeinbußen verantwortlich. An
den positiven Auftragszahlen zeige sich hingegen einmal mehr die
Wirkung der Konjunkturpakete.
(ddp)
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