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Frankfurt (ots) - Analyse der Angebote über die vergangenen zwölf
Monate / Oyak Anker Bank bietet das fairste Angebot, ING-Diba das
beste mit deutscher Einlagensicherung, Bank of Scotland das beste mit
europäischem Schutz
Seit mehr als einem Jahr sinken die Zinsen auf den
Tagesgeld-konten, die wenigen Offerten mit hohen Zinsen entpuppen
sich schnell als Lockvogel-Angebote. Kurze Zinsbindungen, Mindest-
oder Höchstanlagebeträge, dies sind nur einige der vielen Tricks mit
denen Banken ihre Schaufenster-Konditionen aufhübschen. Welche
Tagesgeld-Anbieter langfristig mit den besten und fairsten
Konditionen aufwarten, hat das Anlegermagazin 'Börse Online' (Ausgabe
18/2010, EVT 29. April) gemeinsam mit dem Verbraucherportal biallo.de
herausgefunden.
Ein Angebot ohne Haken liefert die Oyak Anker Bank. Bei dem
Koblenzer Finanzhaus mit türkischer Muttergesellschaft gibt es keine
Mindestanlagebeträge und auch der Zins ist nicht an irgendwelche
Fristen gekoppelt. Aktuell bietet die Bank auf ihr Tagesgeld 1,75
Prozent. Das reicht zwar nicht, um in Zinsvergleichen ganz oben zu
stehen, aber angesichts eines Tagesgeld-Durchschnittszins von knapp
über einem Prozent ist es ein gutes Angebot. Als Mitglied des
Einlagensicherungsfonds des Bankenverbands bietet die Oyak Anker Bank
eine Einlagensicherung von mehreren Millionen Euro pro Kunde.
Gleiches gilt für die ING-Diba, die seit zwölf Monaten einen
gleichbleibend hohen Zins bietet. Deutschlands größte Direktbank
kommt bei ihrem Tagesgeldkonto zwar nicht ganz ohne eine zeitliche
Beschränkung aus - den aktuellen Zins von zwei Prozent gibt es nur
bis Ende August. Dafür haben die Frankfurter ihre Zinsen auch in der
Krise kaum gesenkt. Beim Zins für Bestandskunden von 1,5 Prozent
wurde nichts geändert. "Das war zwar vor einem Jahr noch ein bisschen
dürftig, aber heute ist so ein Zins ganz anständig", erklärt Horst
Biallo, Gründer und Chef des Verbraucherportals biallo.de gegenüber
'Börse Online'.
Unter den Anbietern mit einer niedrigen europäischen
Einlagensicherung ragt die Bank of Scotland hervor. Diese Bank, die
trotz ihres Namens nicht mit der angeschlagenen Royal Bank of
Scotland zu verwechseln ist, hat sich in der Spitzengruppe der
Tagesgeld-Anbieter etabliert. Vor einem Jahr haben die Schotten noch
3,8 Prozent geboten, nun sind es 2,1 Prozent. Trotz dieses gewaltigen
Zinsrutschs zählt die Bank of Scotland aber noch immer zu einem der
besten Anbieter, so 'Börse Online'.
Originaltext: Börse Online, G+J Wirtschaftsmedien
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Informative Meldungen und neuste Beiträge aus Wirtschaft, Politik in Deutschland. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschafts- und Finanzmarktkrise hat der Wirtschaftsweise Peter Bofinger die Europäische Zentralbank (EZB) zu einer weiteren Senkung des Leitzinses aufgefordert. «Null wäre das angemessene Leitzinsniveau», sagte ... Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag den Leitzinssatz für die Eurozone erwartungsgemäß bestätigt. Der Hauptrefinanzierungssatz, zu dem sich Banken bei der EZB Geld leihen, bleibt bei 1,00 Prozent, wie ... Angesichts der weltweiten Finanzmarktkrise und des
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Zentralbank (EZB) ihren Leitzins auf ein neues Tief gesenkt. Der
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Bernanke habe die USA vor einer Depression bewahrt, sagte Obama am
Dienstag ...
Frankfurt/Main (ots) - Die ING-DiBa zahlt ab sofort bis zum 31.
Januar 2010 für Neueinlagen auf dem Tagesgeldkonto von Bestands- und
Neukunden 2,5% Zinsen p.a. Das kostenlose ... Die Europäische Zentralbank (EZB) dürfte einer Umfrage zufolge
ihren Hauptrefinanzierungssatz wegen des niedrigen Inflationsdrucks
und der anhaltenden Wachstumsschwäche in diesem Jahr nicht mehr
erhöhen.
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