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Hamburg (ots) - Mit dem Appell "Fairplay: 100 Prominente gegen
sinnlosen Stellenabbau" engagieren sich Persönlichkeiten aus Politik,
Wirtschaft und Kultur, um Firmenlenker an die Verantwortung zu
erinnern, die sie in der sozialen Marktwirtschaft für die
beschäftigten Menschen tragen. Grund für die jüngst gestartete
Initiative ist die Welle von Unternehmensentscheidungen, die nur noch
kurzfristigen Renditezielen folgen und sinnlos Arbeitsplätze
gefährden. Initiator der Kampagne ist die ver.di-Betriebsgruppe
Deutscher Ring. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen dafür
sensibilisieren, dass die Ideale der sozialen Marktwirtschaft in
unserer Gesellschaft zählen. Es darf nicht sein, das Stellen ohne
wirtschaftliche Notwendigkeit gestrichen werden und die Belegschaft
anschließend auf der Straße steht.
Die Liste der Unternehmen, die durch eine kurzfristig angelegte
Renditeplanung in Schieflage geraten sind, ist lang. KarstadtQuelle,
Opel und zahlreiche Banken beherrschen die Schlagzeilen. Die
Unternehmensgruppe Deutscher Ring soll vom Schweizer Bâloise-Konzern
zerschlagen werden, obwohl das Unternehmen Gewinnziele regelmäßig
übertrifft und sich gut entwickelt. 230 Arbeitsplätze beim Deutschen
Ring sind dadurch unnötig in Gefahr.
Innerhalb weniger Tage erklärten sich namhafte Persönlichkeiten zu
einer Unterstützung der Initiative bereit. Zu den ersten zählen
Hamburgs Erster Bürgermeister a.D., Henning Voscherau, der Intendant
des Deutschen Schauspielhauses, Friedrich Schirmer, oder der
TV-Moderator Ulf Ansorge von Sat1. Der Hamburger Wirtschaftssenator
Axel Gedaschko erklärte:
"Die Basis des Erfolges von Unternehmen sind die Mitarbeiter. Die
weltweite Vertrauenskrise zwingt alle Unternehmen in Deutschland,
sich dazu zu bekennen. Sie tragen Verantwortung für die Menschen.
Dies ist Kern der sozialen Marktwirtschaft."
Ansprechpartner für Presseanfragen:
Die ver.di-Betriebsgruppe Deutscher Ring - vertreten durch:
Helga Reichow - Tel.: 040 / 3599-3016 - Mail:
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Kristina Andresen - Tel.: 040 / 3599-3018 - Mail:
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Sven Kluth - Tel.: 040 / 3599-4370 - Mail:
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Originaltext: Betriebsrat der Deutscher Ring-Gruppe
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73618
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