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Düsseldorf (ots) -
- Deutsche beurteilen das Jahr 2010 mit Skepsis
- Dennoch hellt sich die Stimmung leicht gegenüber 2009 auf
- Investitionsbereitschaft der privaten Haushalte bleibt unverändert
Die Wirtschaft in Deutschland erholt sich. Allerdings werde die
Bevölkerung wird laut Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit
und Entwicklung (OECD) kaum etwas davon mitbekommen. Dafür sei der
erwartete Zuwachs von 1,6 Prozent im Jahr 2010 und 1,8 Prozent im
Folgejahr zu gering. Darüber hinaus sagte die OECD auch einen Anstieg
der Arbeitslosigkeit bis Mitte 2011 voraus. Kein Wunder also, dass
die Deutschen ihre wirtschaftlichen Erwartungen an das Jahr 2010 eher
niedrig hängen. Die Finanzkrise hat in der Gemütsverfassung der
Deutschen ihre Spuren hinterlassen. Dieses Stimmungsbild lässt sich
in der diesjährigen Herbstumfrage der ARAG ablesen. Im dritten Jahr
in Folge befragte die ARAG zusammen mit Emnid einen repräsentativer
Bevölkerungsdurchschnitt nach ihren Erwartungen und Plänen für das
kommende Jahr.
Die internationale Finanzkrise wird auch im Jahr 2010 anhalten.
Davon geht mit 57,5 Prozent eine eindeutige Mehrheit der Deutschen
aus. Im Vorjahr waren die Werte mit 57,6 Prozent ähnlich. Im Rahmen
ihrer allgemeinen Markt- und Gesellschaftsforschung interessierte
sich die ARAG aber nicht nur für konjunkturelle Einschätzungen zur
Finanzkrise, sondern besonders auch für die ganz persönlichen
Erwartungen und Pläne der Deutschen.
Konjunkturerwartungen bessern sich auf niedrigem Niveau
Auffallend ist dabei, dass wieder mehr Deutsche an eine anhaltende
Konjunkturbelebung im kommenden Jahr glauben. 12,9 Prozent der
Umfrageteilnehmer gaben dies zu Protokoll. Im Vorjahr auf dem
Höhepunkt der Finanzkrise lag dieser Wert bei 8,5 Prozent. Ende 2007
war dieser Wert aber mit 35,2 Prozent fast dreimal so hoch. Noch
deutlicher ging die Hoffnung auf eine positive Entwicklung am
Arbeitsmarkt in den Keller: Sahen 2007 noch 58,7 Prozent der
Befragten optimistisch auf den zukünftigen Arbeitsmarkt, waren es
2008 nur noch 13,5 Prozent. Aber auch hier erholt sich der Wert wenn
auch zögerlich auf aktuelle 15,5 Prozent in der aktuellen Befragung.
Vor der weltweiten Rezession 2007 rechneten noch 30,9 Prozent
aller Befragten mit einer Steigerung ihres Einkommens im Folgejahr.
Diesen Optimisten machte die aufkommende Krise einen dicken Strich
durch die Rechnung; bei der Befragung 2008 glaubten dann auch nur
noch 11,6 Prozent der Deutschen an eine Gehaltserhöhung in diesem
Jahr. Für das kommende Jahr rechnen mit 13,8 Prozent der aktuell
Befragten allerdings wieder etwas mehr Menschen mit einer volleren
Lohntüte.
Investitionen nur in kleinere Anschaffungen
Die Deutschen scheinen für das neue Jahr aber an ihrem
Investitionsverhalten wenig ändern zu wollen. So planten 9,5 Prozent
der Deutschen in Jahr 2008 große Anschaffungen. Im ersten Krisenjahr
2009 hatten nur noch knapp die Hälfte nämlich 4,5 Prozent der
Befragten den Erwerb eines Autos oder den Kauf neuer Möbel auf der
Agenda. Für 2010 ist dieser Umfragewert mit 4,5 Prozent gleich
geblieben.
Bei kleineren Anschaffungen lassen sich die Bundesbürger aber die
Stimmung nicht vermiesen. 25,3 Prozent der Befragten planen hier
Investitionen und zeigen sich damit ähnlich konsumfreudig wie 2009.
Zum Vergleich: Beim Jahreswechsel 2007/2008 wollten deutlich weniger
Deutsche (17,7 Prozent) kleinere Anschaffungen vornehmen.
Zutrauen in die Finanzwelt im Aufwärtstrend
Der ARAG Trend des letzten Jahres hat gezeigt, dass sich die
Bankenwelt wenig Hoffnung machen konnte, 2009 aus der Vertrauenskrise
herauszukommen. 62,5 Prozent der Befragten glaubten damals, dass das
Vertrauen in die Banken eher noch sinken werde. In den Augen der
Deutschen scheinen die Finanzdienstleister auf dem Wege der Besserung
zu sein: In diesem Jahr glauben noch 52,2 Prozent, dass das Vertrauen
in die Banken auch 2010 noch weiter sinken wird. Das Stimmungsbild
gegenüber der Assekuranz hat sich ebenfalls erkennbar erholt. Noch
31,9 Prozent der Deutschen sehen die Glaubwürdigkeit von
Versicherungsunternehmen in Gefahr. Vor einem Jahr waren es mit 44,6
Prozent noch deutlich mehr. Den Grund für diese positive Entwicklung
sieht Dr. Paul-Otto Faßbender, Vorstandsvorsitzender der ARAG, in der
stabilen Entwicklung der deutschen Versicherer: " Kunden und
Verbraucher erkennen, dass sich die deutschen Versicherer die
Finanzkrise solide behauptet haben. Das gibt ihnen wieder mehr
Vertrauen in das Geschäftsmodell unserer Branche. Wichtig ist für
uns, dass wir dieses wachsende Vertrauen richtig nutzen. Die
Versicherer sind nicht die Finanzberater unserer Kunden. Wir sind
ihre Risikomanager."
ARAG Trend
Im Rahmen ihrer allgemeinen Markt- und Gesellschaftsforschung
führt die ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherungs-AG seit 2007 in
Zusammenarbeit mit TNS Emnid Befragungen zur Einschätzung der
Bürgermeinungen in Deutschland durch. Der politische Wunsch nach
Eigenverantwortung an das bürgerliche Lager löst eine umfassende
Neuorientierung jedes Einzelnen aus. Das führt auch zu einem
wachsenden Bedarf an rechtlicher Orientierung und Beratung. Die ARAG,
als eines der führenden Rechtschutzversicherungs-Unternehmen, bietet
mit ihren Produkten wichtige Unterstützung zur individuellen
Absicherung und Risikominimierung. Die Umfrage "ARAG Trend" findet
jeweils im Frühjahr und im Herbst statt. Dabei werden mehr als 1.000
Menschen befragt.
Der ARAG Konzern ist der international anerkannte unabhängige
Partner für Recht und Schutz. Die ARAG ist das größte
Familienunternehmen in der deutschen Assekuranz. Mit mehr als 3.300
Mitarbeitern erwirtschaftet der Konzern ein Umsatz- und
Beitragsvolumen von über 1,4 Milliarden EUR. Außerhalb Deutschlands
ist die ARAG in weiteren zwölf europäischen Ländern und den USA für
ihre Kunden aktiv. Auf dem US-amerikanischen Rechtsschutzmarkt nimmt
die ARAG heute eine Spitzenposition ein. Darüber hinaus ist der
Konzern in Spanien und Italien mit seinen Rechtsschutzprodukten
Marktführer.
Originaltext: ARAG
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Pressekontakt:
ARAG Allgemeine Rechtsschutz-Versicherung-AG
ARAG Platz 1
40472 Düsseldorf
Klaus Heiermann
Leiter Hauptabteilung
Konzernkommunikation/Marketing
Telefon: 0211 963-2219
Fax: 0211 963-2220
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www.ARAG.de
- Querverweis: Grafiken liegen in der digitalen
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