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Ellerau (ots) - Seit Jahrzehnten lagert die Autoindustrie
Teilprozesse oder ganze Prozessketten an spezialisierte Betriebe aus
(Sourcing). Mit der so reduzierten Fertigungstiefe steigen
Profitabilität und Flexibilität, verkürzt die Branche ihr Time to
Market.
Mit zunehmendem Kostendruck und steigenden Kundenanforderungen
findet diese strategische Option nun auch in der Assekuranz immer
mehr Befürworter. Eine deutliche Mehrheit (94 %) der von agens
Consulting im Frühjahr 2009 befragten Führungskräfte in den
Versicherungsunternehmen würde sich für einen externen Leistungsbezug
entscheiden, wenn dieser für das eigene Unternehmen wirtschaftlich
günstiger ist als eine interne Lösung.
Zu den wichtigsten Motiven für eine Auslagerung betrieblicher
Funktionen und Aufgaben an Dritte bzw. für einen externen
Leistungsbezug zählen die Verschlankung der eigenen
Verwaltungsstrukturen (75 %), die Administration von Alt- und
Sonderbeständen (62,5 %) und geringere Komplexität der
Servicestrukturen (59,4 %).
Bernhard Achter, Geschäftsführer der agens Consulting: "Die besten
Sourcing-Möglichkeiten sehen die Befragten offenbar im Bereich der
Versicherungsprodukte." Gut jeder dritte befragte Entscheider (37 %)
schätzt den Bedarf, von spezialisierten Versicherern Produkte zu
beziehen, als "hoch bis sehr hoch". Dabei stehen die Abrundung der
eigenen Produktpalette, Kostensenkungen, der Aufbau neuer
Geschäftsmodelle und eine Beschleunigung der Time to Market an
oberster Stelle der Prioritätenskala. So können sich knapp 60 % der
Führungskräfte gut vorstellen, bestimmte Produktgruppen in die
Verantwortung von externen Spezialisten zu geben. Wobei der Bereich
Komposit noch die besten Chancen hat. 59,4 % bezeichnen diese
Produktgruppe als primär auslagerungsfähig. "Die Auslagerung von
Produkten ist für die Führungskräfte offenbar weniger problembehaftet
als beispielsweise operative Prozesse an Dritte zu geben", ergänzt
Bettina Ladegast, Leiterin der agens Studie das Ergebnis.
Die wichtigsten Treiber für das Produkt-Sourcing sind erwartete
Kostenspareffekte. Diesen Aspekt nannte eine deutliche Mehrheit von
84,4 %. Damit dürften spezialisierte Versicherungsfabriken, die mit
hoher Effizienz eine große Anzahl einheitlicher Policen bereitstellen
und diese vom Inkasso bis hin zur Schadensabwicklung begleiten, gute
Geschäftsaussichten haben.
Zur Studie
Im April 2009 lud agens Consulting die Führungskräfte der
deutschen Assekuranz schriftlich ein, sich mittels Fragebogen an
einer Umfrage zum Thema "Industrialisierung und
Versicherungsfabriken" zu beteiligen. 32 Entscheidungsträger folgten
der Einladung und gaben ihre detaillierte persönliche Einschätzung
ab. Die Größenklassen der teilnehmenden Unternehmen entsprechen einem
repräsentativen Querschnitt der gesamten Branche. Eine anonymisierte
Zusammenfassung der Ergebnisse kann von Medienvertretern kostenfrei
über den Pressekontakt angefordert werden (pdf).
Hintergrundinfo
Die agens Consulting, Ellerau ist ein Unternehmen der agens Gruppe
und gehört zu den führenden Beratungspartnern für deutsche Finanz-
und Versicherungsunternehmen. Seit rund 30 Jahren bietet die Gruppe
den Unternehmen in der Finanzwirtschaft ein breites Servicespektrum -
von der Managementberatung bis hin zu IT-Dienstleistungen. Derzeit
sind knapp 300 Mitarbeiter im Unternehmensverbund tätig. Weitere
Infos: www.agens.com
Originaltext: agens Consulting GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/69140
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Pressekontakt:
Gerhard Baumeister
Telefon: +49 (0) 2206 85 28 40
E-Mail:
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agens Consulting GmbH
25479 Ellerau
Telefon: +49 (0) 4106 7777-0
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