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Montag, 21. September 2009


Köln (ots) -
Die von der globalen Krise schwer getroffene deutsche Wirtschaft
kommt 2010 langsam wieder auf die Beine. Dies geht aus der aktuellen
Konjunkturprognose des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW)
hervor. Danach schrumpft das reale Bruttoinlandsprodukt 2009 um 4½
Prozent, für das kommende Jahr ist aber wieder ein Plus von 1½
Prozent zu erwarten. Die treibende Kraft ist dabei der Außenhandel,
der sich bereits seit dem Frühjahr wieder ein wenig berappelt hat.
Zwar brechen die deutschen Exporte übers ganze Jahr 2009 gerechnet
noch um 15 Prozent ein. Doch 2010 dürften die Waren- und
Dienstleistungsausfuhren einen Zuwachs von 5 Prozent verbuchen.
Deutlich gebremster verläuft die Erholung bei den Investitionen - die
Ausrüstungsinvestitionen werden nach einem diesjährigen realen Minus
von 22 Prozent im Jahr 2010 allenfalls um ein halbes Prozent zulegen.
Auf dem Arbeitsmarkt wirkt sich die Rezession dann sogar erst richtig
aus - weitere 700.000 Personen dürften ihren Job verlieren und die
Arbeitslosenzahl die 4,2-Millionen-Marke überschreiten. Die
Arbeitslosenquote klettert damit voraussichtlich von derzeit 8 auf 9½
Prozent. Dies trifft auch den realen privaten Konsum, der 2009 noch
um ein halbes Prozent steigt, 2010 aber wieder sinkt.

Institut der deutschen Wirtschaft Köln (Forschungsgruppe
Konjunktur): Erholung in der Weltwirtschaft nach tiefem Sturz -
moderat, aber synchron, IW-Konjunkturprognose Herbst 2009, in:
IW-Trends 3/2009

Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
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Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW:
Prof. Dr. Michael Grömling, Telefon: 0221 4981-776
Telefon zur Pressekonferenz in Berlin am 21. September: 0160 90742392

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