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Hamburg (ots) - Der Wirtschaftsweise Wolfgang Wiegard hält
Steuererhöhungen nach der Bundestagswahl im September für
unausweichlich. "Man wird über kurz oder lang nicht um
Steuererhöhungen umhinkommen", sagte er stern.de. Das sei eine
ökonomische Binsenweisheit. "Wer etwas anderes sagt, versteht
entweder wenig von Ökonomie oder sagt die Unwahrheit", so Wiegard. Er
ist Mitglied im Sachverständigenrat der Bundesregierung zur
Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.
Der Ökonom kritisiert vor allem Union und FDP dafür, dass sie in
ihren Wahlprogrammen zwar Steuersenkungen versprechen, aber keine
Konzepte zur Gegenfinanzierung vorlegen. "Solche Versprechen sind
weder glaubwürdig noch finanzpolitisch seriös", sagte Wiegard
stern.de.
Nach Ansicht von Wiegard sollte auch eine Erhöhung der
Mehrwertsteuer nicht ausgeschlossen werden. "Irgendeine Steuer muss
erhöht werden - und die Mehrwertsteuer ist da ein ganz heißer
Kandidat." Er sprach sich zudem dafür aus, Steuererhöhungen erst
vorzunehmen, "wenn die Krise vorbei ist, also keinesfalls vor 2011,
eher später".
Das gesamte Interview lesen Sie unter: http://www.stern.de/wiegard
Originaltext: Gruner+Jahr, stern.de
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Pressekontakt:
Rückfragen: stern-Reporter Andreas Hoffmann 030/2022-4221
Neuigkeiten und weitere Nachrichten zu Wirtschaft und Finanzen:
Neustadt a. d. W. (ots) - Der Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte
Lohnsteuerhilfe e.V. (VLH) informiert:
Die Einkommensteuererklärungen für 2009 sind grundsätzlich bis zum
31. Mai 2010 abzugeben. ... Wer als Steuerzahler selbst in einem Pflege- oder Altenheim untergebracht ist oder ein Familienmitglied dort unterbringen lässt, konnte bis 2008 den sogenannten Heimbewohner-Abzugsbetrag ohne zumutbare Eigenbelastung als außergewöhnliche Belastungen absetzen. ... Handwerkerleistungen sind steuerlich begünstigt. Bis zu 20 Prozent der Kosten, maximal jedoch 600 Euro, waren bis Ende 2008 steuerlich anrechenbar. Das entsprechende Gesetz, das den Steuervorteil regelt, wurde nach einem ... Der saarländische SPD-Vorsitzende Heiko Maas hat sich gegen eine
Straffreiheit von Steuerhinterziehern, die sich selbst anzeigen,
ausgesprochen. «Die Straffreiheit ist weder gerecht noch logisch.
Die aktuelle Debatte um die Schweizer ... Die Bundesregierung will Erben um 400 Millionen Euro entlasten.
Die «Stuttgarter Zeitung» (Freitagausgabe) berichtete vorab,
Geschwister und Neffen könnten künftig mit deutlich günstigeren
Steuersätzen rechnen als derzeit. Je nach vererbtem ...
München / Taipei (ots) - Das internationale
Steuerberatungsnetzwerk WTS Alliance, zentral gesteuert durch die
deutsche WTS AG, ist jetzt auch in Taipei vertreten. Mit der neu
gegründeten ...
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