ots: biallo.de / Nach der Erbschaftssteuerreform: biallo.de spart Steuern! / ...
Donnerstag, 11. Juni 2009


Schondorf (ots) - Bei der Übertragung von Vermögen kassiert der
Staat - je nach Verwandtschaftsgrad und Höhe des Vermögens - in der
Regel kräftig mit. Denn die Steuersätze bei der Schenkungs- und
Erbschaftsteuer sind gekoppelt. Allerdings kann die Steuer verringert
oder gar vollständig eingespart werden, wenn eine rechtzeitige
Nachlassplanung erfolgt. Nach der Erbschaftssteuerreform sollen
künftig Ehepartner, eingetragene Lebenspartner und Kinder z. B. eine
Immobilie steuerfrei vererbt oder geschenkt bekommen können, wenn sie
diese zehn Jahre selbst als ihren ersten Wohnsitz bewohnen.

Die zum Teil komplizierte Planung und Errechnung der Freibeträge
können sich Verbraucher jetzt vereinfachen. Die aktuellen
Steuer-Rechner für Schenkungs- und Erbschaftssteuer auf dem
Finanzportal biallo.de stehen hierbei hilfreich zur Seite:
www.biallo.de/erbschaft . So führt z.B. der Erbschaftssteuerrechner
in vier Schritten durch die schwierige Materie. Zunächst werden die
Erben bestimmt, dann die Verteilung, Verbraucher können das Vermögen,
das es zu vererben gilt eingeben, ebenso wie Immobilien und
schließlich wirft der Rechner die Steuerbelastung aus. Dazu zwei
konkrete Beispiele:

Erstes Beispiel: Eine Ehefrau erbt ein Haus im Wert von einer
Million Euro. Nach neuem Recht bleibt die Erbschaft komplett
steuerfrei, wenn sie selbst zehn Jahre darin wohnt. Vermietet sie,
muss sie trotz höherem Freibetrag künftig 41 Prozent mehr Steuern an
den Fiskus abtreten - statt 43.950 jetzt künftig 75.000 Euro. Zweites
Beispiel: Zwei Kinder erben ebenfalls ein Haus im Wert von einer
Million Euro. Der Sohn zieht ein, die Tochter nicht. Der Sohn braucht
die 500.000 Euro aus dem Hausanteil nicht zu versteuern, die Tochter
ihren Anteil aber schon. Zieht man ihren Freibetrag von 400.000 Euro
ab, so fallen für die restlichen 100.000 Euro noch 11.000 Euro für
sie an Erbschaftsteuer an.

Originaltext: biallo.de
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73017
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73017.rss2

Pressekontakt:
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Angelika Beiersdorf
08192/93379-10
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

Nachfolgend weitere Nachrichten und News:

Bundesweit immer mehr Selbstanzeigen von Steuersündern

Nach dem von den deutschen Behörden angekündigten Ankauf von Steuersünder-Dateien aus dem Ausland steigt bundesweit die Zahl der Selbstanzeigen. Bei den Finanzämtern in Berlin gingen bis Montag 36 solcher Anzeigen ...

ots: Intrum Justitia / Steuerspartipp: Unternehmen schenken EU-Fiskus pro ...

Darmstadt (ots) - Umsatzsteuer auf Lieferantenrechnungen können sich Firmen vom Finanzamt zurückholen - und zwar auch, wenn sie im Ausland angefallen ist. Dennoch verzichten in ...

Erste Durchsuchungen in Rheinland-Pfalz nach Ankauf von Steuer-CD

Nach dem Kauf einer CD mit Daten von Steuersündern in der Schweiz hat es in Rheinland-Pfalz erste Durchsuchungen gegeben. Schwerpunkt war der Raum Pirmasens, wie die Oberfinanzdirektion Koblenz und das ...

Zeitung: Merkel will weitere Steuersenkungen frühestens ab 2012

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach einem Zeitungsbericht zusätzliche Steuersenkungen für die Jahre 2010 und 2011 ausgeschlossen. Die «Passauer Neue Presse» berichtete, Merkel habe in der Sitzung des CDU-Präsidiums am ...

Grüne befürworten Ankauf von Steuer-Daten

Die Grünen sind für einen Ankauf der angebotenen Steuersünder-Daten aus der Schweiz. Es sei gängige Praxis, dass für «sachdienliche Hinweise» zur Aufklärung von Verbrechen eine Belohnung gezahlt werde, sagte Grünen-Chefin ...

Job zwischen Ausbildungsabschnitten schadet nicht dem Kindergeld

Wer nach Abschluss seiner Berufsausbildung ein Studium beginnen möchte, arbeitet in aller Regel zwischen dem Ausbildungsende und dem Studienbeginn im erlernten Job und verdient dabei gutes Geld. Das nehmen Finanzämter ...


 
< zurück

Zufallsartikel