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Montag, 16. November 2009


Frankfurt (ots) -
Nur noch gut zwei Drittel der Anleger sehen Notwendigkeit für
Private Vorsorge Riester-Rente bleibt mit Abstand bekannteste
Vorsorgeform

Die Finanzmarktkrise hinterlässt bei den Anlegern deutliche
Spuren. Während im dritten Quartal 2008 noch 75 Prozent der Anleger
die Notwendigkeit sahen, sich mit den Möglichkeiten der privaten
Altersvorsorge zu beschäftigen, sind es jetzt nur noch 68 Prozent.
Dies geht aus einer Umfrage von Union Investment zum Anlegerverhalten
bei der Altersvorsorge im dritten Quartal 2009 hervor.

Auffällig ist zudem, dass sich vor allem die junge Generation bei
der Altersvorsorge zurück hält. Gerade einmal 60 Prozent der 20- bis
29-Jährigen beschäftigen sich intensiv mit dem Thema. Besonders die
junge Generation kann sich jedoch nicht mehr auf die Basisversorgung,
zum Beispiel die Gesetzliche Rentenversicherung, verlassen. Das hat
nicht zuletzt der in diesem Jahr veröffentlichte Vorsorgeatlas
gezeigt, den das Forschungszentrum Generationenverträge der
Universität Freiburg im Auftrag von Union Investment erstellt hat
(www.altersvorsorge.de). Der Vorsorgeatlas macht aber auch deutlich:
Das System der Altersvorsorge in Deutschland funktioniert, wenn
Anleger die ihnen zur Verfügung stehenden Vorsorgemöglichkeiten der
Basis- und Zusatzvorsorge richtig nutzen. "Die Anleger dürfen sich
also nicht zurückziehen und sollten weiterhin umlagefinanzierte und
kapitalgedeckte Vorsorgeformen kombinieren", so Hans Joachim Reinke,
Mitglied des Vorstandes der Union Asset Management Holding AG.
Immerhin sorgen bereits über 50 Prozent der erwerbstätigen
Bundesbürger durch zusätzliche private Altersvorsorge ausreichend für
das Alter vor.

Riester-Rente bleibt bekannteste private Vorsorgeform:

Für die meisten Bundesbürger sind die Riester-Rente und die
betriebliche Altersversorgung gute Möglichkeiten, um im Alter ihr
Einkommen aufzustocken. Die staatlich geförderte Riester-Rente bleibt
dabei mit 90 Prozent deutlich vor der Rürup-Rente (19 Prozent) und
der betrieblichen Altersversorgung (13 Prozent) die bekannteste Form
der Altersvorsorge. Trotzdem haben erst 41 Prozent der Befragten (44
Prozent der Frauen und 38 Prozent der Männer) einen Riester-Vertrag
abgeschlossen. Als größter Hinderungsgrund für eine Riester-Rente
wird die Bevorzugung einer anderen Form der Altersvorsorge genannt
(51 Prozent). Hier muss jedoch berücksichtigt werden, dass die
Riester-Rente andere Formen der Altersvorsorge ergänzt und
keinesfalls ausschließt - das zeigen auch die Ergebnisse des
Altersvorsorgeatlas: Bei zahlreichen Bundesbürgern reicht eine
Zusatzvorsorge allein nicht aus, um die Einkommenslücken im Alter zu
füllen.

Seit Anfang 2001 lässt Union Investment durch das
Marktforschungsinstitut Forsa quartalsweise eine Erhebung zum
Anlegerverhalten durchführen. Befragt werden 500 Finanzentscheider in
privaten Haushalten im Alter von 20 bis 59 Jahren, die mindestens
eine Geldanlage besitzen. Die aktuelle Befragung für das dritte
Quartal 2009 fand in der Zeit vom 3. bis 10. August statt.

Originaltext: Union Investment
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/76432
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Pressekontakt:
Öffentlichkeitsarbeit, Sandra Lorke - Tel. (0 69) 25 67 - 26 16 - Fax
(0 69) 25 67 - 23 71
Union Asset Management Holding AG, Wiesenhüttenstraße 10, 60329
Frankfurt am Main

- Querverweis: Bildmaterial wird über obs versandt und ist
abrufbar unter http://www.presseportal.de/galerie.htx?type=obs -

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