ots: Personalmagazin / Die betriebliche Altersversorgung steht im Krisenjahr ...
Mittwoch, 24. März 2010


Freiburg (ots) - Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich die
betriebliche Altersversorgung (bAV) im vergangenen Jahr gefestigt.
Allerdings hat das Interesse von Mitarbeitern und
Unternehmensleitungen an dieser Vorsorgeform weiter abgenommen: Nur
etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Angestellten zeigt ein
mittleres oder größeres Interesse an der bAV - im Vorjahr waren es
noch 64 Prozent.

Das sind die Kernergebnisse einer Untersuchung des britischen
Lebensversicherers Standard Life und des Personalmagazins aus der
Haufe-Mediengruppe. Für die gemeinsame Studie, die zweite nach 2009,
waren im Januar 270 Personalverantwortliche in mittelständischen
Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt worden.

Die Resultate zeigen, dass sich die bAV erfreulicherweise
allmählich durchsetzt: In 37 Prozent der Unternehmen (2009: 34
Prozent) hat inzwischen mehr als die Hälfte der Mitarbeiter eine
Betriebsrente. Doch während die bAV in größeren Firmen mit bis zu 500
Angestellten schon zum Standard gehört, ist dies bei Unternehmen mit
weniger als 100 Mitarbeitern noch nicht der Fall.

Die Finanz- und Wirtschaftskrise, auch das ergab die Untersuchung,
hat nicht dazu geführt, dass an der bAV gespart beziehungsweise ihre
Einführung forciert worden wäre: 92 Prozent der Unternehmen mit bAV
erklärten, dass die Krise keinen Einfluss auf ihre bestehende
Betriebsrente habe.

Weitere Verbreitung gebremst

Trotz des leichten Anstiegs scheint die weitere Verbreitung der
bAV gebremst: 84 Prozent (2009: 66 Prozent) der Befragten sagten, sie
erwarteten nicht, dass sich das Interesse der Mitarbeiter an der bAV
in den nächsten fünf Jahren ändern werde. Und 14 Prozent (2009: 30
Prozent) antworteten, sie schätzten die Chancen, überhaupt neue
Mitarbeiter für die bAV zu gewinnen, als gering ein.

"Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass das Thema
betriebliche Altersversorgung derzeit bei vielen Unternehmen nicht
oberste Priorität besitzt", kommentiert Bertram Valentin,
Geschäftsführer von Standard Life in Deutschland. "Die
Personalverantwortlichen und Anbieter sind daher gefordert, die bAV
wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Das ist umso dringender,
als sie für viele Arbeitnehmer die einfachste Möglichkeit ist, mit
geringem Aufwand und wenig finanziellen Mitteln für die Zeit nach dem
Arbeitsleben anzusparen."

Die Ergebnisse der Studie sind in der Sonderbeilage bAV-Spezial in
der April-Ausgabe des Personalmagazins zu lesen. Die komplette Studie
kann kostenlos unter

http://www.standardlife.de/bav-studie

bestellt werden.

Originaltext: Personalmagazin
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52301
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52301.rss2

Ansprechpartner:
Standard Life Versicherung
Unternehmenskommunikation
Oliver Höflich
Tel. (069) 66572 1010
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Pressekontakt:
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Ein Unternehmen der Haufe-Mediengruppe
Public Relations
RA Oliver Kaiser
Tel. (0761) 898-3975
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