|
Freiburg (ots) - Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich die
betriebliche Altersversorgung (bAV) im vergangenen Jahr gefestigt.
Allerdings hat das Interesse von Mitarbeitern und
Unternehmensleitungen an dieser Vorsorgeform weiter abgenommen: Nur
etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der Angestellten zeigt ein
mittleres oder größeres Interesse an der bAV - im Vorjahr waren es
noch 64 Prozent.
Das sind die Kernergebnisse einer Untersuchung des britischen
Lebensversicherers Standard Life und des Personalmagazins aus der
Haufe-Mediengruppe. Für die gemeinsame Studie, die zweite nach 2009,
waren im Januar 270 Personalverantwortliche in mittelständischen
Unternehmen mit bis zu 500 Mitarbeitern befragt worden.
Die Resultate zeigen, dass sich die bAV erfreulicherweise
allmählich durchsetzt: In 37 Prozent der Unternehmen (2009: 34
Prozent) hat inzwischen mehr als die Hälfte der Mitarbeiter eine
Betriebsrente. Doch während die bAV in größeren Firmen mit bis zu 500
Angestellten schon zum Standard gehört, ist dies bei Unternehmen mit
weniger als 100 Mitarbeitern noch nicht der Fall.
Die Finanz- und Wirtschaftskrise, auch das ergab die Untersuchung,
hat nicht dazu geführt, dass an der bAV gespart beziehungsweise ihre
Einführung forciert worden wäre: 92 Prozent der Unternehmen mit bAV
erklärten, dass die Krise keinen Einfluss auf ihre bestehende
Betriebsrente habe.
Weitere Verbreitung gebremst
Trotz des leichten Anstiegs scheint die weitere Verbreitung der
bAV gebremst: 84 Prozent (2009: 66 Prozent) der Befragten sagten, sie
erwarteten nicht, dass sich das Interesse der Mitarbeiter an der bAV
in den nächsten fünf Jahren ändern werde. Und 14 Prozent (2009: 30
Prozent) antworteten, sie schätzten die Chancen, überhaupt neue
Mitarbeiter für die bAV zu gewinnen, als gering ein.
"Die Studienergebnisse lassen den Schluss zu, dass das Thema
betriebliche Altersversorgung derzeit bei vielen Unternehmen nicht
oberste Priorität besitzt", kommentiert Bertram Valentin,
Geschäftsführer von Standard Life in Deutschland. "Die
Personalverantwortlichen und Anbieter sind daher gefordert, die bAV
wieder stärker in den Mittelpunkt zu rücken. Das ist umso dringender,
als sie für viele Arbeitnehmer die einfachste Möglichkeit ist, mit
geringem Aufwand und wenig finanziellen Mitteln für die Zeit nach dem
Arbeitsleben anzusparen."
Die Ergebnisse der Studie sind in der Sonderbeilage bAV-Spezial in
der April-Ausgabe des Personalmagazins zu lesen. Die komplette Studie
kann kostenlos unter
http://www.standardlife.de/bav-studie
bestellt werden.
Originaltext: Personalmagazin
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52301
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52301.rss2
Ansprechpartner:
Standard Life Versicherung
Unternehmenskommunikation
Oliver Höflich
Tel. (069) 66572 1010
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Pressekontakt:
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG
Ein Unternehmen der Haufe-Mediengruppe
Public Relations
RA Oliver Kaiser
Tel. (0761) 898-3975
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Mehr Nachrichten:
Hamburg (ots) - Finanzentscheidungen brauchen Selbstbewusstsein -
doch genau daran fehlt es vielen Frauen, wenn es um Geld geht. Das
ergab eine repräsentative Forsa-Umfrage der HanseMerkur
Versicherungsgruppe*: ...
Berlin (ots) - Zum 1. Januar 2010 ändern sich in der allgemeinen
gesetzlichen Renten versicherung wichtige Rechengrößen.
Die Beitragsbemessungsgrenze, die Grenze, bis zu der Beiträge
maximal ...
Bonn (ots) - Die heute von der Deutschen Renten versicherung
mitgeteilte Verzögerung bei der Zahlung von 5.000 Renten wird im
Laufe des heutigen Nachmittags behoben. Grund für die ...
Hamburg (ots) -
Höchstens jeder Fünfte der heute unter 30-Jährigen werde das Ziel
erreichen, seinen Lebensstandard im Alter zu halten. Dies ist das
Ergebnis ... Schlechte Nachrichten für Millionen Rentner in Deutschland: Die
Koalition will die Renten langsamer steigen lassen als die
Nettolohnentwicklung vorgibt. «Auf absehbare Zeit wird es nicht zu
nennenswerten Rentenerhöhungen kommen», sagte ...
Coburg (ots) - Vielen Studenten gelingt der Spagat zwischen
Studium und Beruf: Mit Mini-Jobs bis zu 400 Euro bessern sie ihr
monatliches Einkommen auf. Bei diesen Beschäftigungsverhältnissen ...
|