ots: Deutsches Institut für Altersvorsorge / Altersvorsorge: Finanzkrise ...
Mittwoch, 20. Januar 2010


Köln (ots) - Die Deutschen zeigen sich Ende des Jahres 2009 bei
der Altersvorsorge deutlich weniger von der Finanzkrise betroffen als
in den Vorquartalen. Dennoch geht die Vorsorgebereitschaft zurück, so
der aktuelle "DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge".

Fast zwei Drittel (64%, 3.Quartal 55%) geben an, dass die
Wirtschafts- und Finanzkrise sie weder persönlich betroffen noch
ihrer konkreten Altersvorsorge geschadet hat. Trotz des gestiegenen
Sicherheitsgefühls sieht fast die Hälfte (46%) der Befragten keinen
finanziellen Spielraum, um in den nächsten zwölf Monaten in die
Altersvorsorge zu investieren. Die kurzfristige Abschlussbereitschaft
sank sogar von 25 auf 19 Prozent. Dies lässt den aktuellen
"DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" um drei Punkte auf 100 Zähler
fallen. Die stufenweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre wird
von 62 Prozent der Erwerbstätigen abgelehnt, nur zwölf Prozent halten
sie für notwendig. Die unterschiedlichen Altersklassen schätzen dabei
sehr realistisch ein, inwieweit sie von der Anhebung betroffen sind.
Nur 20 Prozent können sich vorstellen, bis zum 67. Lebensjahr zu
arbeiten, 23 Prozent schließen dies aus gesundheitlichen Gründen aus.
Der von der letzten Bundesregierung proklamierte Ausschluss
zukünftiger Rentenkürzungen wird zwar von allen Altersgruppen mit 56
Prozent überwiegend begrüßt. 80 Prozent vermuten aber, dass sich
dieser Beschluss zukünftig in geringeren Rentenerhöhungen auswirken
wird.

Das Deutsche Institut für Altersvorsorge (DIA) berichtet
quartalsweise über Stimmungen und Aktivitäten der Bevölkerung zum
Thema Vorsorge. Für den achten Trendbericht wurden vom 16. bis 22.
Dezember 2009 1.042 Erwerbstätige zwischen 18 und 65 Jahren befragt.
Die repräsentativen Ergebnisse wurden mit den Daten aller derzeit für
diesen Themenkomplex relevanten Untersuchungen zum
"DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" kombiniert. Der aktuelle
"DIA-Deutschland-Trend-Vorsorge" und weiteres Hintergrundmaterial
unter www.dia-vorsorge.de

Originaltext: Deutsches Institut für Altersvorsorge
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/52419
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_52419.rss2

Für Rückfragen und weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:
DIA-Sprecher Bernd Katzenstein, Telefon: 0221 / 9242 8105 oder per
E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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