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Hannover (ots) -
Das Besondere an der Riester-Rente ist die immens hohe Förderung.
Wie bei keiner anderen Anlageform unterstützt Vater Staat die
Vorsorgesparer mit Zulagen und Steuervorteilen. Ein Riester-Sparer
erhält jeweils pro Jahr 154 Euro Zulage und für einen
kindergeldberechtigten Sprössling 185 Euro. Für ab dem Jahr 2008
geborenen Nachwuchs sind es sogar 300 Euro Kinderzulage. "Diese
staatliche Unterstützung ist das schlagende Argument für die
Riester-Rente. Um die Zulage zu erhalten, muss zusätzlich zum Antrag
auf Riester-Rente nur einmal ein so genannter Dauerzulagenantrag
gestellt werden. Dies wird leider von rund jedem sechsten Sparer
vergessen. Das ist doppelt ärgerlich: denn ohne Förderung und den
damit geringeren Einzahlungen leidet auch der Wertzuwachs des
gesamten Sparvertrags. Deshalb gilt es, die Zulagen bis Jahresende zu
beantragen. Das ist dieses Jahr noch rückwirkend bis 2007 möglich",
so AWD-Vorsorgeexperte Ronald Eger.
Vergleicht man Sparpläne mit und ohne Riester-Förderung, wird
schnell ersichtlich, welch ein Renditeplus die Riester-Variante
generiert. Beispiel: ein Ehepaar ohne Kinderzulagenberechtigung zahlt
jährlich die Förderhöchstsumme von 2.100 Euro über zehn Jahre in
einen Riester-Renten-Vertrag. Von den 21.000 Euro sind 14.566 Euro
Eigenleistung und 6.434 Riester-Zulagen. Bei einer angenommenen
Verzinsung von vier Prozent kommen Erträge von 4.759 Euro dazu und
daraus resultiert eine Endsumme von 25.759 Euro. Ohne
Riester-Förderung, bei gleicher Eigenleistung von 14.566 Euro, lautet
die Summe der Erträge 3.240 Euro. Der Endbetrag von 17.806 Euro liegt
damit um fast 8.000 Euro niedriger als bei der Riester-Rente.
Originaltext: AWD Holding AG
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