ots: PlanetHome AG / Immobilien-Trendstudie: Deutsche sanieren ihr Eigenheim ...
Montag, 26. April 2010


München (ots) - Klimaschutz und Lebensqualität weitere wichtige
Aspekte / Investition rechnet sich finanziell mittel- bis langfristig

Wohngebäude verursachen mehr CO2-Emissionen in Deutschland als die
Industrie. Hauptschuld tragen Immobilien, die mehr als 25 Jahre alt
sind: So verbraucht ein nicht saniertes Haus nach Angaben der
PlanetHome AG etwa drei Mal so viel Energie wie ein Neubau. Abhilfe
schafft die energetische Sanierung - neben dem Klimaschutz spielen
für Immobilienbesitzer dabei die deutlich gestiegenen Energiepreise
eine wichtige Rolle. Bis eine positive finanzielle Bilanz gezogen
werden kann, vergehen jedoch oft viele Jahre. Die Trendstudie 2010
der PlanetHome AG hat nun gezeigt, dass die überwiegende Mehrheit der
Deutschen dennoch in die Sanierung investieren würde.

So würden 46 Prozent der Befragten das nötige Kapital für Dämmung
der Wände, neue Fenster und eine moderne Heizungsanlage investieren,
wenn sich der Schritt nach sechs bis zehn Jahren finanziell rentiert.
Für 14 Prozent wäre es sogar in Ordnung, wenn es 11 bis 15 Jahre bis
zur Amortisierung dauert. Und 9 Prozent würden ihr Eigenheim auch
dann energetisch sanieren, wenn sich das finanziell überhaupt nicht
rechnet. Nur knapp ein Drittel erwartet schwarze Zahlen durch grüne
Maßnahmen innerhalb der ersten fünf Jahre.

Tatsächlich dauert es im Schnitt bis zu 20 Jahre, bis die
Investitionskosten sich durch die Einsparung ausgeglichen haben.
"Relevant sind aber nicht die Amortisationskosten, sondern der
Zeitpunkt, ab dem die Belastung durch Heizkosten ohne Sanierung höher
ist als die Zinsbelastung durch den Modernisierungskredit", sagt
Robert Anzenberger, Vorstand der PlanetHome AG. Bei in den 1970er
Jahren erbauten Immobilien etwa ist dies meist nach vier bis sechs
Jahren der Fall.

Ein weiterer wichtiger Aspekt: Immer mehr Immobilienbesitzer
erkennen, dass sich Investitionen in die Energieeffizienz nicht nur
durch eine niedrigere Heizungsrechnung lohnen können. "Das Haus oder
die Wohnung erfährt auch eine klare Wertsteigerung - und lässt sich
folglich leichter verkaufen oder vermieten", sagt Robert Anzenberger.
Er macht darauf aufmerksam, dass Mieter und Kaufinteressenten durch
die seit 2009 geltende Energieeinsparverordnung (EnEV) mittels
Energieausweis verbindlich über den Energieverbrauch der fraglichen
Immobilie aufgeklärt werden müssen.

Neben finanziellen Punkten spielen weitere Faktoren eine Rolle bei
der Frage, ob energetische Sanierungsmaßnahmen sinnvoll sind: Die
Lebensqualität erhöht sich. So gibt es weniger Temperaturschwankungen
- im Sommer wird starke Hitze außerhalb des Wohnraums gehalten. Neue
Fenster sind praktisch zu handhaben und schützen deutlich besser vor
Lärm. Und mit einer neuen Heizung lässt sich die Temperatur oft
deutlich schneller und genauer regeln. Zudem wird den Deutschen der
Klimaschutz immer wichtiger - und durch eine Modernisierung der
eigenen Immobilie lässt sich ein entscheidender Beitrag dazu leisten,
CO2-Emissionen einzusparen.

Originaltext: PlanetHome AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/32319
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Pressekontakt:
PlanetHome AG
Michael C. Schmitt
Pressereferent
Apianstraße 8
85774 München/Unterföhring
Telefon: +49 89 767 74-347
Fax: +49 89 767 74-399
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www.planethome.com

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