|
Mannheim (ots) - Auch Immobilienbesitzer mit laufenden
Immobilienkrediten können vom aktuellen Zinstief profitieren - wenn
sie sich vor Ablauf ihrer eigentlichen Zinsbindung um ihre
Anschlussfinanzierung kümmern. "Allerdings gibt es bei Vorlaufzeiten
von mehr als vier Jahren eklatante Unterschiede bei den
Zinsaufschlägen", sagt Kai Oppel vom Baugeldvermittler
HypothekenDiscount. Immobilienbesitzer müssen genau rechnen und
vergleichen.
Für Immobilienbesitzer, die im Jahr 2003 einen Kredit mit
zehnjähriger Zinsbindung aufgenommen haben, lohnt ein Forward-Kredit
aus Sicherheitsgründen. "Die Zinsen haben sich damals zwischen 4 und
4,5 Prozent bewegt", erläutert Oppel. Die Konditionen für den
Erstkredit sind vergleichbar dem heutigen Zinsniveau, das sogar noch
etwas günstiger ist. "Wer 2003 finanziert hat, kann jetzt für das
Jahr 2013 ein Forward-Darlehen zu ähnlichen Bedingungen abschließen.
Der Aufschlag beträgt bei den günstigsten Anbietern nur 0,24
Prozent", sagt Oppel. Damit lässt sich zwar nicht die gewohnte
Monatsrate mindern oder die Tilgung erhöhen - dafür könnten
Immobilienbesitzer ihre Billigzinsen aus dem Jahr 2003 über das Jahr
2013 hinaus prolongieren. "Diese Option ist für alle
Immobilienbesitzer Pflicht, die eine Verteuerung der Rate
ausschließen müssen", sagt Oppel.
Etwas schwieriger wird die Rechnung bei Kreditnehmern, die ihr
Darlehen zwischen 2004 und 2005 aufgenommen haben und deren
Zinsbindung eigentlich erst 2014 beziehungsweise 2015 endet. Auch
hier kann der heutige Abschluss eines Forwardkredites sinnvoll sein,
wenn eine Erhöhung der Rate ausgeschlossen werden muss. "In diesem
Fall müssen Kreditnehmer jedoch genau die Angebote prüfen", sagt
Oppel mit Blick auf einen Vergleich zwischen mehreren
Kreditinstituten.
Unterschiede zwischen den Anbietern machen genaues Rechnen nötig
Der günstigste Anbieter verlangt bei HypothekenDiscount für einen
Forward-Kredit mit vier Jahren Vorlaufzeit lediglich 0,36 Prozent
Aufschlag. Andere Anbieter erheben auf die aktuelle Zinskondition
einen Aufpreis von 0,86 und 1,2 Prozent. Ein im Januar 2004 zu 4,6
Prozent aufgenommener Kredit kann also im besten Fall im Jahr 2014
mit einem Forwardkredit zu rund 4,4 Prozent fortgeführt werden. Im
schlechtesten Fall verteuert der Forward-Aufschlag eine heute
fixierte Anschlussfinanzierung auf über 6 Prozent. "Die Aufschläge
für Forward-Kredite variieren um bis zu 300 Prozent", warnt Oppel und
rät zum genauen Konditionsvergleich.
Immobilienbesitzer, die Anfang bis Mitte des Jahres 2000
Wohneigentum mit einem 10 Jahre laufenden Kredit erworben haben,
können hingegen richtig sparen. Damals lagen die Zinsen bei etwa 6,0
Prozent. Durch die vorgezogene Anschlussfinanzierung lässt sich der
Zinssatz nun auf unter 4,0 Prozent drücken. Bis zwölf Monate
Vorlaufzeit verlangen einige Kreditinstitute aktuell gar keine
Aufschläge auf die aktuellen Konditionen oder pro Monat nur 0,01
Prozent. Selbst bei Vorlaufzeiten von ein bis zwei Jahren werden bei
vielen Anbietern durchschnittlich nur 0,01 bis 0,02 Prozent
Zinsaufschlag pro Monat fällig.
Außerordentliches Kündigungsrecht nach 10 Jahren
Von einem Forward-Darlehen profitieren kann auch, wer zwischen
Mitte 2000 und 2005 einen Kredit mit 15 Jahren Zinsbindung
aufgenommen hat: "Nach zehn Jahren gewährt der Gesetzgeber ein
außerordentliches Kündigungsrecht - dann können Immobilienbesitzer
ohne Vorfälligkeitsentschädigung aus dem Kredit aussteigen. Ein
Forward-Kredit zu den aktuell günstigen Konditionen kann deutliche
Ersparnis bringen", sagt Oppel.
Mit dem Forward-Kredit "30 für 10" steht über HypothekenDiscount
derzeit ein Darlehen zur Verfügung, mit dem die günstigen Konditionen
für die Anschlussfinanzierung langfristig festgezurrt werden können:
Die Zinsen für 30 Jahre Zinsbindung liegen dabei auf dem Niveau von
10-jährigen. In den meisten Fällen lässt sich das Darlehen damit
vollständig tilgen - Kreditnehmer haben damit Kalkulationssicherheit
bis zur vollständigen Rückzahlung des Kredites.
Originaltext: HypothekenDiscount
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/62888
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_62888.rss2
Pressekontakt:
HypothekenDiscount
Kai Oppel
Janderstraße 5
68199 Mannheim
Telefon: +49 621 / 129 92-119
Fax: +49 621 / 129 92-120
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
www.hypothekendiscount.de/?mc=pr.pm.100114
Interessant und auch Lesenswert:
Bonn (ots) - Mehrkosten von bis zu 30 Prozent erwartet -
Effiziente, staatlich geförderte Heizungstechnik schafft langfristig
Abhilfe
Schöne weiße Landschaften weit und breit. Doch ...
--------------------------------------------------------------------------------
Corporate News übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt ist der
Emittent/Meldungsgeber verantwortlich.
--------------------------------------------------------------------------------
...
Berlin (ots) -
- 50 Prozent der deutschen Vermieter streiten mit ihren Mietern
- 15 Prozent mussten bereits eine Zwangsräumung durchführen
...
Herne (ots) - Der Ausbau des Amtsgerichts in der Herner Innenstadt
zum Justizzentrum nimmt Gestalt an. Am 7. Dezember 2009 hatte ein
hochkarätig besetztes Preisgericht 18 eingereichte Arbeiten ... Bei der Rückabwicklung eines Immobilienkaufs müssen auch die Finanzierungskosten berücksichtigt werden. Das geht aus einem Urteil des Bundesgerichtshofs hervor, wie der Infodienst Recht & Steuern der LBS mitteilte (AZ: VII ...
Köln (ots) - Lange hat der Bauunternehmer um seinen Großauftrag
gekämpft und zäh mit dem Auftraggeber verhandelt. Nun scheint alles
perfekt - bis auf eine Kleinigkeit: Der ...
|