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Karlsruhe (ots) - Wo wollen die Deutschen wohnen, wenn sie älter
werden? Immer mehr Senioren wünschen sich die Nähe ihrer Angehörigen.
Auch für ihre Kinder und Enkel kann es eine große Bereicherung sein,
gemeinsam zu leben. Möglich ist dies in einem Mehrgenerationenhaus.
Jedoch eignet sich längst nicht jede Immobilie als gemeinsames
Zuhause für Eltern, Großeltern und Kinder.
Die heute 65-Jährigen leben wesentlich selbstbestimmter als noch
die Generation vor ihnen. Gleichwohl haben sie häufig den Wunsch nach
mehr Gesellschaft und sozialen Kontakten, gerade auch mit Jüngeren.
Darüber hinaus wird der Alltag wegen der zunehmend höheren
Lebenserwartung manchmal auch beschwerlicher. Da über 90 Prozent in
einer "normalen" Wohnung ohne besondere Ausstattung leben, sind es
manchmal selbst einfache Tätigkeiten, die sie nicht mehr allein
leisten können. Gleich ins Altenheim zu ziehen, ist für viele aber
keine Option. Warum also nicht wieder mit den eigenen Kindern und
Enkeln unter einem Dach leben? Davon profitieren alle drei
Generationen, weil jeder helfen kann und selbst im Alltag Hilfe
erfährt.
Die Deutsche Bausparkasse Badenia hat zusammengestellt, wie
bedarfsgerechter Lebensraum für Jung und Alt geschaffen werden kann.
- Damit das Zusammenleben von Jung und Alt unter einem Dach
konfliktfrei funktioniert, braucht es
Rückzugsmöglichkeiten und ausreichend Raum für
Privatsphäre, wie zum Bei-spiel in einem Zweifamilienhaus.
- Neben diesen Voraussetzungen muss vor allem
Barrierefreiheit gewährleistet sein. Nur dann können sich
auch ältere Bewohner so selbstständig wie möglich bewegen.
Genau da herrscht in Deutschland aber Nachholbedarf.
Jochen Ament, Bausparexperte der Deutschen Bausparkasse Badenia,
stellt hierzu fest: "Die wenigsten Immobilien in Deutschland sind
auch nur annähernd auf die speziellen Bedürfnisse von Senioren
ausgerichtet. Von 39 Millionen Wohnungen ist gerade einmal eine
Million altersgerecht ausgestattet." Stufen vor dem Eingang, steile
Treppen und ein hoher Einstieg in die Badewanne: Es sind die kleinen
Hindernisse, die eine Immobilie für Senioren zur Alltagsfalle machen.
Viele davon können mit relativ wenig Aufwand schnell behoben werden.
Um eine Wohnung durchgängig barrierefrei umzugestalten, sind
allerdings umfangreichere Modernisierungsmaßnahmen notwendig. Die
sollten rechtzeitig geplant und in Angriff genommen werden - auch
finanziell.
Jochen Ament nennt die wichtigsten Schritte zum passenden
Mehrgenerationenhaus: "Um einem älteren Menschen möglichst lange das
eigenständige Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen, gilt
es, an Vieles zu denken: eine rollstuhlgerechte Küche, rutsch-feste
Bodenfliesen im Bad und ein Wannenlift oder eine begehbare Dusche
sind nur die wichtigsten Voraussetzungen. Für einen Komplett-Umbau
kommen schnell Investitionen im fünfstelligen Bereich zusammen:
Allein für einen rollstuhlgerechten Badumbau sind rund 5.000 Euro
einzuplanen, Treppenlifte sind ab 6.000 Euro erhältlich. All diese
Maßnahmen lassen sich gut über Bausparverträge mit kurzer Laufzeit
finanzieren, zum Beispiel mit dem Tarif ImmoStart/Via Badenia 06, bei
dem die Zuteilung bereits nach zwölf Monaten erfolgen kann." Und das
Geld ist sinnvoll investiert, denn neben einer Wertsteigerung der
Immobilie sorgt es dafür, dass Familien über Generationen hinweg mehr
Zeit gemeinsam verbringen können.
Originaltext: Deutsche Bausparkasse Badenia AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/31292
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Pressekontakt:
Deutsche Bausparkasse Badenia AG
Badeniaplatz 1
76114 Karlsruhe
Petra Fleisch / Kristina Braun
Telefon (07 21) 9 95 - 12 11 oder - 1212
Telefax (07 21) 9 95 - 12 09
www.badenia.de
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