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Montag, 8. Juni 2009 |
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Schwäbisch Hall (ots) - Der Erwerb der eigenen vier Wände ist für
die meisten Menschen die größte Investition ihres Lebens. Damit es
sich auch während des Hausbaus und in der Tilgungsphase noch leben
lässt, muss die monatliche Belastung tragbar sein. Als Faustregel
gilt: Mindestens ein Drittel des Nettoeinkommens sollte für die
Lebenshaltung übrigbleiben. "Für einen Ein-Personen-Haushalt muss ein
Grundbetrag von mindestens 700 Euro zurückbleiben - sonst fällt man
unter die gesetzliche Pfändungsgrenze", erläutert Schwäbisch
Hall-Expertin Kathrin Mühe. Zusätzlich sind 300 Euro für den
Ehepartner hinzuzurechnen, pro Kind 200 Euro, so Mühe. Eine
vierköpfige Familie sollte ihre Baufinanzierung also so kalkulieren,
dass 1.400 Euro zum Leben bleiben.
Viele Bauherren überschätzen das eigene Verzichtpotenzial, weiß
die Expertin. Ihr Rat: "Schon bei der Planung alle regelmäßigen
Ausgaben ehrlich auflisten und einkalkulieren. Auch jährliche
Beiträge z.B. für die Kfz-Versicherung müssen hier berücksichtigt
werden. Neben Zins und Tilgung sollte außerdem noch Spielraum für
unvorhergesehene Ausgaben - beispielsweise für Urlaub oder eine neue
Waschmaschine - bleiben."
Originaltext: Bausparkasse Schwäbisch Hall AG
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