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Hamburg (ots) - Zwei von drei Firmenkunden sind an einer
elektronischen Bonitätsprüfung durch ihre Hausbank interessiert. Etwa
genauso viele würden die Online-Ermittlung unbekannt verzogener
Schuldner nutzen. In der Praxis bietet allerdings nur jedes fünfte
Kreditinstitut diesen Service über das Internet an. Ähnlich sieht es
bei der Dienstleistung "Identitätsprüfung" aus: Jeder zweite
Firmenkunde würde gerne die Identität von Kunden online durch das
Kreditinstitut kontrollieren lassen - doch der Service findet sich
lediglich bei jeder achten Bank in der Angebotspalette wieder. Weil
die Kreditinstitute die Kundenwünsche vernachlässigen und damit die
Möglichkeiten im Electronic Banking nicht voll ausschöpfen, verpassen
sie wichtige Vertriebspotenziale. Das ist das Ergebnis der Studie
"Electronic Banking 2009" des Beratungs- und Softwarehauses PPI AG in
Zusammenarbeit mit ibi research.
Neben bisher unerfüllten Kundenwünschen bei den so genannten
intermediären Dienstleistungen, gibt es weitere Baustellen im
Finanzierungsbereich. Jeder zweite Firmenkunde in Deutschland wünscht
sich beispielsweise, Kreditverträge künftig elektronisch einsehen zu
können. Der Abruf von Vertragsdetails, wie der Laufzeit oder des
Tilgungsplans, wird derzeit allerdings erst von wenigen Banken
angeboten.
Darüber hinaus haben etwa vier von zehn Firmenkunden im
internationalen Zahlungsverkehr einen großen, bisher ungedeckten
Bedarf an innovativen Diensten. Denn es werden beispielsweise erst
wenige multibankfähige Firmenkundenportale angeboten, die eine
elektronische Abwicklung von Zahlungsaufträgen für sämtliche
Bankverbindungen nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland
ermöglichen. Dabei erleichtert insbesondere für international tätige
Unternehmen die Kontoführung über ein zentrales Portal das
Finanzmanagement erheblich.
"Der Vergleich der Kundenwünsche mit den tatsächlich angebotenen
Dienstleistungen zeigt deutlich, dass viele Kreditinstitute zurzeit
an ihren Kunden vorbeiplanen", so Michael Lembcke,
Electronic-Banking-Experte bei PPI. "Dabei bieten die elektronischen
Möglichkeiten den Banken nicht nur die Chance, ihre Firmenkunden noch
umfassender zu bedienen: Aus vielen Diensten lassen sich in Zukunft
zusätzliche Erträge erwirtschaften. Die Institute sollten die
vorhandenen Potenziale im Electronic Banking daher genau überprüfen
sowie zeitnah mit innovativen Diensten bei ihren Kunden punkten - um
so die Profitabilität im Firmenkundengeschäft zu erhöhen."
Eine Grafik mit der Bildunterschrift "In vielen Bereichen wünschen
sich Firmenkunden mehr Leistungen" erhalten Sie auf Anfrage bei
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PPI Aktiengesellschaft Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren
an den Standorten Hamburg, Kiel, Frankfurt, Düsseldorf und Paris
erfolgreich für die Finanzbranche tätig. 2008 erwirtschaftete das
Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 36 Millionen Euro Umsatz in
den drei Geschäftsfeldern Consulting, Software Factory und Produkte.
PPI stärkt die Marktposition von Versicherungsunternehmen durch
fachlich wie methodisch exzellente Lösungen für alle Kernprozesse der
Assekuranz, basierend auf langjähriger Praxiserfahrung. In der
Software-Entwicklung stellt PPI durch professionelle und verlässliche
Vorgehensweise eine hohe Qualität der Ergebnisse und absolute
Budgettreue sicher. Das Consulting-Angebot erstreckt sich von der
strategischen über die versicherungs- und bankfachliche bis zur
IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG
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Pressekontakt:
Torsten Laub
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