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Hamburg (ots) - Jeder fünfte Kunde fühlt sich durch die Hausbank
falsch beraten: Individuelle Bedürfnisse wurden nicht berücksichtigt,
die Berater werden als inkompetent oder eigennützig
provisionsgetrieben erlebt. Komplementär dazu: Nur ca. 60% sehen sich
ausreichend über Risiken informiert.
Anders als viele bisher zu diesem Thema durchgeführte Studien
deckt die Studie von Harris Interactive die Meinung der kompletten
Bevölkerung ab - und nicht nur die Online-Bevölkerung, die in der
Regel offener für Innovationen ist. Die aktuellen Ergebnisse zeigen,
dass es in der Bevölkerung durchaus ein Potenzial für eine
Honorarberatung gibt, auch wenn dies deutlich niedriger liegt als in
bereits publizierten Studien, da diese sich häufig auf die wesentlich
höhere grundsätzlichen Bereitschaft/Affinität für eine
Honorarberatung konzentrieren. Neben Befürwortern von Honorarberatung
gibt es einen nicht unerheblichen Prozentsatz an Ablehnern, deren
Anteil sich von Bank zu Bank unterscheidet. Für die Honorarberatung
spricht, dass sie aus Sicht der Befürworter unabhängiger,
individueller, bedarfsgerechter sowie objektiver ist und nicht von
Provisionen beeinflusst wird. Die Ablehner vertreten vermehrt die
Meinung, dass "eine kostenlose Beratung zum guten Service
dazugehöre".
Die Studie zeigt klare Präferenzen für bestimmte Beratungsmodelle
auf und ermittelt detaillierte und kalibrierte Zahlungsbereitschaften
für eine Abrechnung nach Stunden, bzw. monatlicher oder jährlicher
Pauschale.
Durch eine detaillierte Beschreibung der honorarberatungsaffinen
Personen als Zielgruppe können - basierend auf ihren Bedürfnisse und
Präferenzen - Produkte und Leistungen optimiert angeboten werden.
"Honorarberatungsaffine Personen zeichnen sich auf der einen Seite
aus durch eine positivere Einstellung zum Thema Finanzen, auf der
anderen Seite haben sie jedoch negativere Erfahrungen mit Beratung
gemacht als die "breite Masse". Sie sind misstrauischer, wägen
gründlicher ab im Vergleich zum Rest der Bevölkerung und scheinen
aktiver und selbständiger in der Informationssuche und
Entscheidungsfindung", so Dr. Thomas Rodenhausen, Vorstand von Harris
Interactive.
In Bezug auf Honorarberatung existiert ein Potenzial für Themen,
die über die Anlageberatung hinausgehen, wie z.B.
Immobilienfinanzierung. "Die Studienergebnisse weisen darauf hin,
dass die Honorarberatung einen Grundstein legen kann für die
Entwicklung und Ausweitung des Geschäfts mit dem Kunden
(Cross-Selling, Upselling und Newselling), da sie zusätzlich zur
bisherigen Beratung bzw. auch zur Erstberatung genutzt würde und nur
in seltenen Fällen die normale Beratung kannibalisiert", so Claudia
Keck, Studienverantwortliche bei Harris Interactive.
Die Studie liefert interessante Einblicke, welchen Banken am
ehesten das Thema Honorarberatung zugetraut wird, und wie viel
Prozent der eigenen Kunden die Honorarberatung der Hausbank zutrauen.
Außerdem wird aufgezeigt, welcher Anteil tatsächlich in den nächsten
zwei Jahren eine Honorarberatung in Anspruch nehmen würde.
Mehr Details finden Sie auf www.harrisinteractive.de
Originaltext: Harris Interactive AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/73792
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_73792.rss2
Pressekontakt:
Claudia Keck
Tel. +49-(0)40-669 625 363
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