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Düsseldorf (ots) - Bis Ende 2010 soll das "Gesetz zur Umsetzung
der geänderten Bankenrichtlinien und der geänderten
Kapitaladäquanzrichtlinien" umgesetzt werden, um die in der
Finanzkrise deutlich gewordenen Schwachstellen in der Bankenaufsicht
zu beheben. Am 24. März 2010 verabschiedete das Kabinett dazu einen
Gesetzentwurf, der zurzeit in der Finanzwirtschaft diskutiert wird.
Verbesserungsbedarf sieht die Bundesregierung bei Verbriefungen,
Hybridkapital, im Liquiditätsmanagement der Banken und in der
Zusammenarbeit der Bankenaufseher über nationale Grenzen hinweg. Mit
dem Gesetzentwurf will die Bundesregierung auch drei von der EU im
Jahr 2009 beschlossenen Änderungsrichtlinien in nationales Recht
umsetzen.
Die EUROFORUM-Konferenz "Aufsichtliche Reaktionen auf die
Finanzkrise" (4. und 5. Mai 2010, Düsseldorf) greift die aktuelle
Diskussion um eine Verschärfung der nationalen und internationalen
Finanzaufsicht auf. Der Anpassungsbedarf in den Kreditinstituten
durch erhöhte Eigenkapitalanforderungen und ein effektiveres
Management für Liquiditäts- und Reputationsrisiken durch die
Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) werden aus
Sicht der Bankenaufseher, der Verbände und der Kreditinstitute
beleuchtet. Die neuen Offenlegungs- und Ausweispflichten durch das
Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG) sind ein weiteres Thema.
Reinhold Vollbracht (Deutsche Bundesbank) beschreibt die
regulatorischen Folgen aus der Finanzkrise und geht auf die
Änderungen der Rahmenvereinbarung Basel II und auf die
Überarbeitungen der Banken- und Kapitaladäquanzrichtlinie
(CRD-Änderungsrichtlinien) ein. Die Auswirkungen der aufsichtlichen
Reaktionen aus Basel, Brüssel und London für regional agierende
Institute erläutert Hartmut Kämpfer (Deutscher Sparkassen- und
Giroverband e.V.). Über die MaRisk-Novelle und erste Erfahrungen mit
den neuen Anforderungen spricht Johann Kalkbrenner (Deutsche
Bundesbank, Hauptverwaltung München). Wie Liquiditätsrisiken gemessen
und gesteuert werden können, zeigt Dr. Ralf Kauther (Deutsche
Postbank AG) auf. Karl-Heinz Hillen (Deutsche Bundesbank) stellt die
Entwicklungen in der Rechnungslegung und Offenlegung vor und
erläutert deren Bedeutung für die Bankenaufsicht.
Das vollständige Programm finden Sie unter:
http://www.euroforum.de/pr-aufsichtlicheReaktionen2010
Originaltext: EUROFORUM Deutschland SE
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6625
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Pressekontakt:
Dr. phil. Nadja Thomas
Senior-Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland SE
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Tel.: +49 211/96 86-33 87
Fax: +49 211/96 86-43 87
E-Mail: nadja.thomas@euroforum.com
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