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Köln (ots) - Der Klimawandel stellt die ganze Welt vor große
Herausforderungen. Doch die Menschen in Entwicklungs- und
Schwellenländern werden von Auswirkungen wie Dürre und
Flutkatastrophen besonders betroffen sein. Finanzinstitute können
eine wichtige Rolle spielen, indem sie klimafreundliche Investitionen
finanzieren. Um herauszufinden, wie Banken in Schwellen- und
Entwicklungsländern mit dem Thema umgehen, hat die DEG - Deutsche
Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH die erste
internationale Untersuchung dazu beauftragt. Durchgeführt wurde die
Studie von der RiskMetrics Group, einem führenden Dienstleister im
Bereich Risikomanagement und Corporate Governance im Finanzsektor,
und veröffentlicht von Ceres, einem Investorennetzwerk, das mit
Unternehmen bei Herausforderungen wie dem Klimawandel
zusammenarbeitet. "Finanzinstitute in Schwellen- und
Entwicklungsländern zeigen erfreuliche Fortschritte dabei, die Folgen
des Klimawandels in ihre Investitionsentscheidungen einzubeziehen und
Chancen wie die Finanzierung von erneuerbaren Energien oder
Energieeffizienzprojekten wahrzunehmen", betonte Dr. Winfried Polte,
Sprecher der DEG-Geschäftsführung anlässlich der Veröffentlichung der
Studie.
Für die Studie wurden 154 Geschäfts-, Entwicklungs- und
Investmentbanken sowie Fonds und Leasinggesellschaften aus Afrika,
Asien, Europa und Lateinamerika angesprochen, von denen 64 den
Fragebogen ausfüllten. Ein Ergebnis: Während Umwelt- und
Nachhaltigkeitsgrundsätze bereits Einzug in die Geschäftswelt
erhalten haben, wird dem Thema "Klimawandel" oft weit weniger
Beachtung geschenkt. Zwar beginnen viele Unternehmen, die Chancen und
Risiken des Klimawandels in ihre Entscheidungen einzubeziehen - doch
es ist noch deutliches Verbesserungspotential vorhanden.
Die Studie gibt einen Überblick über eine Reihe von
Best-Practise-Beispielen, die bereits vorbildliche Systeme
implementiert haben und den Klimaschutzgedanken in ihr Geschäft
einbeziehen. Dazu gehört der DEG-Kunde Center-Invest, der als erste
russische Bank spezielle Finanzierungen für Energieeffizienz-Projekte
anbot. Allein 2008 konnten dadurch CO2-Emissionen bei den
Kreditnehmern im Schnitt um 30 bis 50 Prozent gesenkt werden.
Schwellen- und Entwicklungsländer haben großes Potenzial bei der
Reduzierung von Treibhausgasemissionen. Hier sind
Entwicklungsfinanzierer wie die DEG gefordert, Banken und andere
Akteure für diese Thematik zu sensibilisieren. Dass Interesse an
Beratung besteht, ist ein weiteres Resultat der Studie: 70 Prozent
der Befragten würden Informationen und Hilfestellungen zum Umgang mit
dem Klimawandel in Anspruch nehmen.
Die komplette Studie finden Sie im Internet unter
www.deginvest.de.
Originaltext: DEG - Dt. Invest. und Entwicklungsges.
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/6681
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Pressekontakt:
Anja Strautz
Stellv. Pressesprecherin
DEG - Deutsche Investitions- und
Entwicklungsgesellschaft
Strategie und Kommunikation
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50676 Köln
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