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Mittwoch, 28. April 2010


Frankfurt (ots) -

Studie von BearingPoint und E-Finance Lab zeigt: Kostenersparnis von
20 Prozent und mehr möglich, Return on Investment häufig in drei
Jahren oder weniger

Shared Service Center (SSC) - interne Bereiche, die
prozessorientierte Dienstleistungen bündeln, konzentrieren und in
Konzernen bzw. Unternehmen zur Verfügung stellen - sind mittlerweile
ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Finanzindustrie. Zu diesem
Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Management- und
Technologieberatung BearingPoint (www.bearingpoint.de) mit
Unterstützung des E-Finance Lab unter 138 europäischen Bank- und
Versicherungsunternehmen. Laut Studie hat sich das Modell etabliert:
Über 40 Prozent der bestehenden SSCs sind bereits seit drei Jahren
und länger im Einsatz. Die Befragten geben an, bedeutende
Kosteneinsparungen erreicht zu haben. So konnten nahezu vier von fünf
Unternehmen ihre Ausgaben um 20 Prozent und mehr senken. Die meisten
erreichten eine Refinanzierung innerhalb von drei Jahren oder
schneller. Die SSCs haben die Standardisierung von Prozessen und
Methoden verbessert und mehr Zeit für komplexere Aufgaben
freigesetzt. So werden beispielsweise etwa 50 Prozent aller Kunden-
und Zahlungsprozesse bereits heute oder in naher Zukunft über ein SSC
abgewickelt. "Der Shared-Services-Ansatz hat sich in der Branche
behauptet und wird zunehmend Anwendung finden. Er birgt nicht nur
hohes Einsparpotenzial, sondern kann auch die Qualität von Kern- und
Supportprozessen von Finanzdienstleistungen deutlich verbessern und
damit den jüngsten Marktentwicklungen entgegenwirken", sagt Jens
Raschke, Partner bei BearingPoint.

Zukunft der Shared Service Center

Durch die kontinuierliche Entzerrung der Wertschöpfungskette,
strukturelle Veränderungen sowie eine anhaltende
Finanzmarktkonsolidierung und -regulierung, müssen SSCs steigenden
Ansprüchen gerecht werden. Die BearingPoint-Studie identifiziert vier
wesentliche Trends, die künftige SSCs und ihre Funktion prägen
werden:

- Neue SSC-Modelle werden die traditionelle Form ablösen:
Sogenannte "Centres of Expertise" (32 Prozent), die
Experten-Know-how sammeln und unternehmensweit zur Verfügung
stellen, gewinnen an Relevanz.

- Mitarbeiter werden zu internen Kunden der SSCs, die für
Leistungen zahlen. Demnach werden Qualität, Risiko- und
Service-Level-Management immer wichtiger, um den reibungslosen
Betrieb der Zentren zu gewährleisten.

- Zusätzlich werden komplexe "nicht-transaktionsbasierte" Prozesse
das Leistungsspektrum der SSCs erweitern und den Mehrwert für
interne Kunden erhöhen.

- Der Standort Ost-Europa wird relevanter: Während heutige Zentren
vorrangig im eigenen Land (47 Prozent) operieren, plant ein
Drittel der Befragten künftige Zentren in Ost-Europa
(gegenwärtig 23 Prozent) und Asien (30 Prozent, inklusive
Indien).

Unternehmensgröße und -strategie sind Schlüssel zum Erfolg

Die Ergebnisse machen deutlich, dass große internationale Firmen
durch den Einsatz von SSCs relativ gesehen eine höhere
Kosteneinsparung erreichen können als kleine. 80 Prozent der
Institute mit mehr als 50.000 Mitarbeitern haben ihre Ausgaben um ein
Fünftel und mehr gesenkt. Auch eine Top-Down-Implementierung wurde
als Erfolgsfaktor identifiziert: Fast alle Befragten, die diesem
Ansatz folgen (70 Prozent), haben große Einsparungen erzielt und
waren erfolgreicher als Unternehmen, in denen die Nutzung der Shared
Services optional ist. Desweiteren werden alle durch den Einsatz von
SSCs verbesserten qualitativen Kriterien und Aspekte der
Prozessexzellenz von einer optimierten IT-Infrastruktur sowie
gesteuerten Service-Level-Agreements unterstützt. Unternehmen, bei
denen Innovation Priorität hat, sind erfolgreicher: Sie haben früher
mit der Einführung von SSCs begonnen, erste Hürden bereits gemeistert
und eine höhere Kostensenkung erzielt.

"Trotz der beachtlichen Erfolge, die wir durch den Einsatz von
SSCs beobachten, konzentriert sich die Branche derzeit noch auf die
schnell zu erreichenden Ergebnisse. Nun gilt es, bestehende
Leistungen weiter zu optimieren, die Kundenzufriedenheit zu steigern,
weitere Prozesse einzubinden und neue Leistungen zu entwickeln, durch
die zusätzlicher Mehrwert für die Kunden realisiert werden kann",
fügt Jens Raschke hinzu. "Mit Prozessoptimierung und Maßnahmen zur
IT-Anpassung können finanzielle und qualitative Vorteile weiter
ausgebaut werden."

Die vollständige Studie "Shared Services Industry Specifics and
Trends in the European FS Market" finden Sie unter:
http://www.bearingpoint.de/content/library/138_8257.htm .

Über BearingPoint

BearingPoint berät Unternehmen und Organisationen in den Bereichen
Commercial Services, Financial Services und Public Services bei der
Lösung ihrer dringendsten und wichtigsten Aufgaben. In enger
partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Kunden definieren
BearingPoint-Berater anspruchsvolle Ziele und entwickeln Lösungen,
Prozesse und Systeme entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Dies
bildet die Grundlage für einen außerordentlichen Beitrag zum
Geschäftserfolg - und eine außergewöhnliche Kundenzufriedenheit. Seit
der Übernahme durch seine Partner im Rahmen eines Management Buy-Out
ist BearingPoint eine unabhängige Unternehmensberatung, die
Unternehmertum sowie Management- und Technologiekompetenz auf
einzigartige Weise vereint. Das Unternehmen beschäftigt rund 3.250
Mitarbeiter in 14 europäischen Ländern. Das Unternehmen hat
europäische Wurzeln, agiert aber global. In Deutschland belegt
BearingPoint laut Lünendonk-Liste derzeit Platz sechs unter den Top
25 Managementberatungen. Für weitere Informationen:
www.bearingpointconsulting.com und www.bearingpoint.de

Über E-Finance Lab

Das E-Finance Lab ist ein gemeinsames Forschungsinstitut der
Universität Frankfurt und der TU Darmstadt. In Zusammenarbeit mit
namhaften Partnern aus der Praxis forschen und lehren rund 40
Professoren und Doktoranden mit dem Ziel, die Industrialisierung im
Finanzdienstleistungssektor zu fördern. Im Mittelpunkt der Arbeit
stehen Banken und Sparkassen sowie deren unterstützende
IT-Unternehmen. Praxisnahe Forschung unter aktiver Mitwirkung der
Unternehmen, ein intensiver Wissenstransfer sowie eine enge
institutsübergreifende Zusammenarbeit im Rahmen des House of Finance
ermöglichen wichtige Impulse für die Finanzbranche. Derzeit
unterstützen zehn Praxispartner die Arbeit des E-Finance Lab:
BearingPoint, Deutsche Bank, Deutsche Börse Group, DZ BANK Gruppe,
Finanz Informatik, IBM und T-Systems, 360 Treasury Systems, sowie
Interactive Data Managed Solutions und DAB bank.

Für weitere Informationen: www.efinancelab.de

Originaltext: BearingPoint GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/68073
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_68073.rss2

Pressekontakt:
Wiebke Hinz
BearingPoint GmbH
Tel. 0049-69 13022-5991
Mailto: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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