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Köln (ots) - Mittelständische Unternehmen können nach wie vor
erhebliche Kosten sparen, wenn sie in China einkaufen. Rund ein
Drittel der Firmen schafft über 25 Prozent Kostenersparnis, mehr als
11 Prozent Einsparung erreichen die meisten; die aktuell sinkenden
Lohnkosten in China lassen weitere Einsparungen zu. Gerade der
Mittelstand kämpft aber auch nach mehreren Jahren China Sourcing im
Tagesgeschäft vor allem damit, Qualität und Liefertreue bei seinen
chinesischen Lieferanten dauerhaft zu sichern. Zudem betreiben die
Mittelständler überwiegend Global Sourcing im Alleingang und sind
immer noch zu wenig mit kulturellem Hintergrund sowie dauerhaften
direkten Kontakten auf dem chinesischen Beschaffungsmarkt präsent. So
lautet das Fazit einer Studie der Einkaufsberatung Inverto bei 89
mittelständischen Unternehmen, überwiegend aus der Maschinenbau- und
Automobilbranche mit einem Jahresumsatz zwischen 100 und 750
Millionen Euro. Die Mittelständler wurden im Rahmen einer
Zusammenarbeit mit dem Seminar für Supply Chain Management und
Management Science der Universität zu Köln zu ihren Erfahrungen mit
China Sourcing befragt. "China bleibt mit Abstand der wichtigste
asiatische Beschaffungsmarkt", erläutert Inverto-Vorstand Frank
Wierlemann. So gehen denn auch 72 Prozent der Befragten von einem
steigenden Einkaufsvolumen in China aus. In Krisenzeiten rückten bei
Entscheidern naturgemäß zwar eher mögliche Risiken als Chancen in den
Vordergrund. Doch an Global Sourcing führe kein Weg vorbei: "Niemand
kann internationale Märkte abriegeln. Nachhaltiger Erfolg mit großen
Kostenvorteilen kommt, wenn der Mittelstand seinen Einkauf vor Ort in
China im operativen Tagesgeschäft deutlich professionalisiert und
jetzt am Ball bleibt."
China als Beschaffungsmarkt ist für den Mittelstand heute kein
Neuland mehr: Wie eine Studie der Einkaufsberatung Inverto ergab,
beziehen 65 Prozent der Befragten bereits Produkte aus Asien, mehr
als die Hälfte dieses Einkaufsvolumens entfällt auf China. 80 Prozent
der Unternehmen haben mehrere Jahre Erfahrung mit China Sourcing
gesammelt. Die Suche nach Einsparpotenzialen aber auch der Wettbewerb
zwischen Lieferanten und der Zugang zum chinesischen Markt waren für
die befragten Mittelständler die Triebfeder für Sourcing im Reich der
Mitte. Gleichwohl sind 47 Prozent der befragten Mittelständler aus
Maschinenbau und Automobilbranche nur "einigermaßen" zufrieden: Die
operativen Alltagshürden gelten als groß. Besonders bei der
Kontinuität einer guten Qualität von Produkten chinesischer
Lieferanten, beim Schutz des geistigen Eigentums sowie bei
Kommunikation und Beziehungsaufbau zu den chinesischen Zulieferern
drückt der Schuh. "Gerade Krisenzeiten sind geeignet, sich seinen
chinesischen Lieferanten als verlässlich zu zeigen, um die Beziehung
und damit letztlich die Produkt- und Lieferqualität zu festigen", so
Inverto-Vorstand Wierlemann.
Technik Know-how chinesischer Lieferanten gestiegen -
Langfristiges Sichern der Qualität bleibt Herausforderung "Es geht
nicht mehr darum, das geforderte Qualitätsniveau überhaupt zu
erreichen; schließlich hat sich der Beschaffungsmarkt China
gewandelt. Die technologische Entwicklung der chinesischen Zulieferer
verbessert sich schnell", berichtet Minrui Ji, General Manager von
Inverto China.
Präsenz vor Ort gilt als entscheidend für dauerhaften Erfolg
Folgerichtig beurteilen die befragten Mittelständler die Präsenz vor
Ort, Mitarbeiter mit China-Erfahrung sowie die ständige Kommunikation
mit den chinesischen Lieferanten als einige der wichtigsten
Erfolgsfaktoren. Die Qualitätssicherung bei den Zulieferern sowie das
verlässliche Order Management im Tagesgeschäft erfordert Partner, die
Land und Leute kennen und Lieferantenpartnerschaften pflegen.
"Heute lässt sich erfolgreiches Einkaufen in China auf die Formel
'gute Qualität plus günstiger Preis' bringen", resümiert Wierlemann.
"Der Schlüssel zu diesem Erfolg liegt für den Mittelstand jetzt im
operativen Tagesgeschäft."
Originaltext: Inverto AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/70186
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Pressekontakt:
Inverto AG
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