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Frankfurt am Main (ots) - Verschmelzung und Ausweitung von
Förderprogrammen bestimmen Geschäftsverlauf, Fördervolumen erreicht
10,44 Milliarden Euro
Die zum 31. August 2009 aus der früheren Investitionsbank Hessen
und der LTH - Bank für Infrastruktur hervorgegangene Wirtschafts- und
Infrastrukturbank Hessen (WIBank) verzeichnete im abgelaufenen
Geschäftsjahr ein Fördervolumen von 10,44 Milliarden Euro (2008: 9,26
Milliarden Euro). Das Neugeschäft erreichte ein Volumen von 2,46
Milliarden Euro (2008: 2,55 Milliarden Euro). "Es ist uns gelungen,
gleichzeitig umfangreiche Maßnahmen gegen die Wirtschaftskrise
umzusetzen, das Fördergeschäft deutlich auszuweiten und die
Integration der Förderinstitute zu schultern", erklärt Dr. Herbert
Hirschler, Sprecher der Geschäftsführung der WIBank, bei der heutigen
Bilanzpressekonferenz in Frankfurt.
Mit Blick auf das Geschäftsmodell der Helaba erläutert Hans-Dieter
Brenner, Vorsitzender des Vorstandes der Helaba und zuständiger
Dezernent für die WIBank: "Mit der Verschmelzung der Investitionsbank
Hessen und der LTH - Bank für Infrastruktur haben wir unsere
Geschäftssparte 'Öffentliches Förder- und Infrastrukturgeschäft'
nachhaltig gestärkt. Wir sind die einzige Landesbank, die zugleich
auch umfassend regionale Förderbank ist. Damit leistet der
Helaba-Konzern einen sichtbaren und nachhaltigen
Wertschöpfungsbeitrag zur Entwicklung und Stärkung der Kernregion
Hessen-Thüringen."
Das Geschäftsjahr 2009 der WIBank war maßgeblich durch die
Verschmelzung der früheren Förderinstitute und die Ausweitung von
Förderprogrammen gekennzeichnet. Im Fokus stand dabei die Umsetzung
des hessischen "Sonderinvestitionsprogramms zur Förderung der
kon-junkturellen Entwicklung" sowie die hohe Nachfrage
mittelständischer Unternehmen nach Krediten und Bürgschaften. Zudem
wurde der Förderumfang durch die WIBank ausgedehnt auf die Förderung
von Land- und Forstwirtschaft, des ländlichen Raums sowie des
Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutzes.
Auch im laufenden Geschäftsjahr wird die WIBank noch Effekte aus
der Verschmelzung zu verarbeiten haben, darunter den Aufwand durch
die Vereinheitlichung der IT-Systeme. Die Geschäftsentwicklung könnte
2010 durch die konjunkturellen und strukturellen Auswirkungen der
Finanz- und Wirtschaftskrise gedämpft werden. "Bei der von uns
zugrunde gelegten Geschäftsentwicklung dürfte die Ertragslage der
WIBank auch in diesem Jahr stabil bleiben", so Hirschler. Für 2010
erwartet die WIBank zudem die Übertragung weiterer Aufgaben durch das
Land Hessen. Parallel wird sie sich verstärkt mit der Entwicklung
innovativer Förderinstrumente beschäftigen.
Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ist als
wettbewerbsneutrales Förderinstitut und als wirtschaftlich und
organisatorisch selbstständige Anstalt in der Landesbank
Hessen-Thüringen organisiert.
Originaltext: HELABA Landesbank Hessen-Thüringen
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Pressekontakt:
Wolfgang Kuß
Presse und Kommunikation
Helaba
Landesbank Hessen-Thüringen
Girozentrale
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60311 Frankfurt
Tel.: 069/9132-2877
Fax: 069/9132-4335
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Internet: www.helaba.de
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