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Stuttgart (ots) -
Warum wählen Sie diese Finanzierungsform für Ihr Unternehmen?
O-Ton: Die Klett AG ist trotz ihrer Rechtsform ein
Familienunternehmen und sehr begrenzt in ihren Finanzierungsformen.
Uns bleibt auf der einen Seite das, was die Firma erwirtschaftet, und
was die Gesellschafter nicht ausbezahlt haben wollen. Das sind an die
70% der Gewinne, die im Unternehmen stehen bleiben. Und auf der
anderen Seite gibt es, wenn man ein Wachstum anstrebt, natürlich die
Fremdfinanzierung, und da gibt es bisher im Normalfall nur die
Kredite.
Dieses ist nicht die erste Anleihe dieser Art, welche Erfahrungen
haben Sie vorher mit der ersten Anleihe gemacht?
O-Ton: Die Erfahrung mit der Anleihe, die wir vor knapp fünf
Jahren vergeben haben, war überwältigend. Keiner hat es uns
zugetraut, wir selber konnten es auch kaum einschätzen, es gab so gut
wie keine Erfahrungen. Und wenn es Erfahrungen gab, dann nicht
besonders gute. Und nachdem wir die Anleihe begeben haben herrschte
allerorten Euphorie. Wir haben im Nachklang eine Statistik erstellt,
wo wir sehen können wieviele Anleger und welche Anleger bei uns
gezeichnet haben. Und wir müssen sagen, es ist genau das was wir
wollten. Dass wir viele kleine Anleger erhalten, die aus dem privaten
Bereich kommen.
Welches Ziel verfolgen Sie mit der neuen Anleihe?
O-Ton: Die neue Anleihe soll wieder der Finanzierung von neuen
Projekte dienen. Wir haben um das Jahresende herum eine neue
Gesellschaft erworben, wir haben zwei neue Hochschulen eröffnet und
dieser Finanzierung soll diese neue Anleihe dienen. Wir können heute
sagen, dass wir auch aus der damaligen ersten Anleihe das Beste
gemacht haben. Wir haben in den letzten fünf Jahren fast um 30%
zugelegt und den Gewinn verzweieinhalbfacht. Und so ähnlich stellen
wir uns das auch mit der neuen Anleihe vor.
Wofür wollen Sie als Klett AG das Geld nutzen?
O-Ton: Wir wollen tatsächlich neue Projekte machen, wir wollen
aber keine risikoreichen Projekte machen. Einer der Prinzipien
unseres Familienunternehmens ist, das Risiko so begrenzt wie möglich
zu halten. Und dass eine Sparte mal die andere Sparte wieder
ausgleichen kann, das sollte jedes Unternehmen - nicht nur Klett -
auch auf der finanziellen Seite machen.
Zu meiner Zeit hat man an der Uni noch gelernt, das
Fristengleichgewicht zu halten, das ist seit Jahren in der
Betriebswirtschaft kaum noch vorhanden. Wir legen großen Wert darauf,
dass wir neben der Bankfinanzierung auch ein weiteres
Finanzierungsstandbein -nämlich unsere Anleger- haben und das ist
unseres strategisches Ziel.
Die Klett AG möchte sich im Erwachsenen- und Weiterbildungsbereich
stärker etablieren. Welchen Ausblick gibt der Erwachsenbildungsmarkt?
O-Ton: Der Erwachsenenbildungsbereich hat Dimensionen, die wir
nicht komplett einschätzen können, weil wir die einzelnen Märkte noch
nicht einmal alle kennen. Wenn Sie sich vorstellen, dass wir 185.000
Fernlernende haben, dann mag Ihnen das ungefähr die Dimension
darstellen, die wir heute schon bedienen. Dieser Markt lässt nach
oben im Moment noch jedes Wachstum zu.
Weshalb sollte ich als Anleger das Bildungswertpapier II zeichnen?
O-Ton: Wenn Sie das Papier zeichnen, dann treffen Sie auf ein
Wertpapier, das in einer Branche herausgegeben wird, die sich
insgesamt als sehr, sehr stabil erweist. Bildung ist etwas, was man
über Jahre hinweg mit einem ganz kontinuierlichen Erfolg umschreiben
kann. Und Bildung hat nicht diese Ausschläge wie sie andere Branchen
- Produktionsbranchen - haben.
Das heißt, Sie erwerben ein Papier, das sich in einer sehr soliden
und sehr langanhaltenden Erfolgssparte befindet. Und die Verzinsung,
denke ich, ist eine Verzinsung, die sich durchaus attraktiv - von
sieben Prozent -,... ist eine Verzinsung die sich sehen lassen kann.
Und wie und wo kann ich das Papier zeichnen?
O-Ton: Den leichtesten Weg findet man heute, wie in anderen
Bereichen auch, über das Internet. Sie klicken irgendeine Homepage
unseres Konzerns an und finden dort einen Verweis auf diese Anleihe.
Wenn Sie auf diese Anleihe kommen, dann werden Sie neben dem
Prospekt, das von der BaFin geprüft wurde,... ein Formular finden,
das Sie ausfüllen können. Und in dem Moment, wo Sie das Geld
überwiesen haben, sind Sie bei uns Anleger.
ACHTUNG REDAKTIONEN:
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Originaltext: Ernst Klett AG
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Pressekontakt:
Karen Rehberger
Unternehmenskommunikation
Ernst Klett Aktiengesellschaft
Rotebühlstraße 77 - 70178 Stuttgart
Tel.: +49 711 6672-1897
Fax: +49 711 6672-2068
E-Mail:
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http://www.klett-gruppe.de
- Querverweis: Audiomaterial ist unter
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