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Sydney (ots/PRNewswire) -
Australiens Forscher haben Biomarker für Gen-Ausdrücke
entwickelt, die ein präkanzeröses und kanzeröses kolorektales
Wachstum von nicht kanzerösen Kontrollen exakt unterscheiden können.
Die vorläufigen Untersuchungsergebnisse, die heute auf der
Konferenz "Digestive Disease Week" in Chicago vorgestellt wurden,
sind das Resultat einer Gemeinschaftsstudie, an der CSIRO, die
Flinders University und das australische Gesundheitsunternehmen,
Clinical Genomics Pty Ltd., beteiligt sind und die dazu bestimmt ist,
einen verbesserten Screening-Test für die Erkennung von Darmkrebs
sowie relevanter vorkanzeröser Verletzungen zu entwickeln.
"Wenn wir nachweisen können, dass das Niveau dieser Biomarker im
Blut oder Stuhl bei einer grossen Gruppe von Patienten mit Krebs oder
vorkanzerösen Verletzungen (z.B. adenomatöse Polypen) ebenfalls stark
mit dem Krankheitsbild korreliert, haben wir vielleicht die Grundlage
für eine neue und äusserst wichtige diagnostische Waffe im Kampf
gegen den Darmkrebs", sagt der Leiter des Forschungsthemas
"Kolorektalkrebs und Darmgesundheit" des Forschungsbereichs für
staatliche Gesundheitsvorsorge "Preventative Health National Research
Flagship" der australischen Forschungsbehörde CSIRO, Dr. Trevor
Lockett.
Professor Graeme Young Zentrum vom Centre for Cancer Prevention
and Control der Flinders University zufolge ist eine regelmässige
Vorsorgeuntersuchung zur Früherkennung von Darmkrebs bei Menschen
über 50 Jahren ein wirkungsvolles Instrument, um die Folgen dieser
Krankheit in Australien zu reduzieren.
"Wenn wir einen Screening-Test entwickeln können, der das
Vorhandensein klinisch relevanter vorkarzinöser Adenome anzeigt, die
dann bei einer anschliessenden Kolonoskopie entfernt werden, werden
wir tatsächlich in der Lage sein, in einigen Fällen das Auftreten von
Darmkrebs zu verhindern", sagte Professor Young.
Laut Lawrence La Pointe, CEO von Clinical Genomics Pty Ltd, hätte
das Forschungsteam einen bedeutenden Fortschritt erreicht, wenn sich
ein robusterer Screening-Test für Darmkrebs und insbesondere für
vorkanzeröse Verletzungen herauskristallisiert, der voraussichtlich
die Screening-Resultate weiter verbessern und diejenigen Menschen,
die am ehesten von der Kolonoskopie-Untersuchung profitieren würden,
präziser identifizieren könne.
Bei der Digestive Diseases Week handelt es sich um das grösste
internationale Treffen von Ärzten und Forschern der Fachgebiete
Gastroenterologie, Hepatologie, Endoskopie und gastrointestinale
Chirurgie.
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