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Berlin (ots) - Die Vereinigung von BARMER und GEK ist perfekt.
Heute unterzeichneten die Verwaltungsräte beider Kassen in Berlin den
Vereinigungsvertrag. Damit kann der neue Marktführer im Bereich der
gesetzlichen Krankenversicherung wie geplant am 1. Januar 2010
starten. 8,6 Millionen Versicherte, über 1.000 Betreuungsstellen und
19.000 Mitarbeiter bilden Deutschlands größte Krankenkasse.
Mit dem Vereinigungsvertrag sind auch wichtige
Personalentscheidungen gefallen. Neben dem neuen 30-köpfigen
Verwaltungsrat wurden Vorschläge für die Zusammensetzung des neuen
Vorstandes beschlossen. So soll Birgit Fischer, derzeitiger
Vizevorstand der BARMER, zukünftig den Vorstandsvorsitz der neuen
BARMER GEK übernehmen. Dr. Rolf-Ulrich Schlenker (stellv.
Vorstandsvorsitzender) und Jürgen Rothmaier werden das Vorstandsteam
komplettieren. Für Alexander Stütz, zurzeit Vizevorsitzender im
Vorstand der GEK, ist der Posten des Bereichsvorstandes vorgesehen.
"BARMER und GEK sind zwei starke Partner, die aufgrund ihrer
gesundheitspolitischen Tradition, ihres Leistungsspektrums und ihres
Qualitätsanspruchs hervorragend zusammenpassen. Im Interesse unserer
Versicherten werden wir die größere Gestaltungskraft für bessere
Leistungen, noch mehr Service und eine intensivere
Versichertenbetreuung nutzen", skizziert der
Verwaltungsratsvorsitzender der BARMER, Holger Langkutsch, die Ziele.
Optimistisch zeigt sich auch der Verwaltungsratsvorsitzende der GEK,
Ludwig Huber: "Unsere Versicherten profitieren von mehr Sicherheit
und einem der dichtesten Betreuungsstellennetze Deutschlands.
Außerdem können sie künftig noch bessere Versorgungslösungen
erwarten. Denn bei Verhandlungen mit Ärzten und
Arzneimittelherstellern bringt die BARMER GEK ein neues Gewicht in
die Waagschale."
Skeptisch sehen beide Verwaltungsratsvorsitzende hingegen die
gesundheitspolitischen Ziele der neuen Bundesregierung. Kritisiert
wird insbesondere der geplante Systemwechsel hin zu mehr
Privatisierung und weniger Arbeitgeberverantwortung. Übereinstimmend
erklären sie: "In einer Zeit, in der sich Arbeitgeber immer weni-ger
ihrer sozialen Verantwortung bewusst sind, ist es für die Menschen
besonders wichtig, einer starken und verlässlichen
Versichertengemeinschaft anzugehören. Die neue BARMER GEK wird
deshalb nicht nur kompetenter Partner in allen medizinischen Fragen
sein, sondern auch gesundheitspolitischen Einfluss auf die Bundes-
und Landespolitik nehmen."
Originaltext: Barmer Ersatzkasse
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Pressekontakt:
Athanasios Drougias, BARMER
Tel.: 0202 5681991421, Mail:
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Dr. Kai Behrens, GEK
Tel.: 030 2061879918, Mail:
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