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Frankfurt (ots) - 54,2 Prozent der Deutschen wollen keine
Riester-Rente abschließen, haben ihren Altersvorsorge-Vertrag
gekündigt oder planen dies / Wirtschaftskrise hat geringen Einfluss
auf auf Riester-Sparer / Repräsentative Umfrage im Auftrag der
Citibank
Frankfurt, 17. Juni 2009 - Die Mehrheit der Deutschen lehnt die
Riester-Rente ab. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag
der Citibank, die dem Anlegermagazin 'Börse Online' (Ausgabe 26/2009,
EVT 18. Juni) exklusiv vorliegt. Demnach wollen 48,6 Prozent der
Bundesbürger keinen Vertrag über diese Form der staatlich geförderten
Altersvorsorge abschließen, weitere 3,0 Prozent möchten ihren
bestehenden Kontrakt kündigen, und zusätzliche 2,6 Prozent haben ihn
schon gekündigt.
Besonders groß ist die Ablehnung in den unteren Einkommensklassen.
Von den Befragten in Haushalten, die weniger als 1.500 Euro pro Monat
verdienen, lehnen 51,2 Prozent die Riester-Rente von vorneherein ab;
hinzu kommen 6,4 Prozent die gekündigt haben oder das noch tun
wollen. Selbst bei den Arbeitnehmern insgesamt, der Kern-Zielgruppe
der Riester-Rente, ist die Ablehnungsquote mit 43,5 Prozent relativ
hoch. Riester-Verträge darf jeder abschließen, der ein
rentenversicherungspflichtiges Einkommen oder Arbeitslosengeld
bezieht, zudem alle Beamten sowie Ehepartner von Riester-Kunden.
Wenig Bedeutung für die Riester-Beurteilung hat offensichtlich die
Wirtschaftskrise. Mehr als drei Viertel aller Riester-Interessierten
(75,9 Prozent) sagten, die Vorgänge an den Finanzmärkten und in der
Wirtschaft hätten keinen Einfluss auf ihr Verhalten. 8,9 Prozent der
Befragten haben wegen der Turbulenzen einen Vertrag abgeschlossen
oder planen, dies zu tun; weitere 8,2 Prozent haben ihre Einzahlungen
reduziert oder auf Null gestellt.
Für die repräsentative Studie hat das Marktforschungs-Institut
Innofact insgesamt 1.002 Bundesbürger befragt.
Originaltext: Börse Online, G+J Wirtschaftsmedien
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