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Berlin (ots) - Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 700 000
Beschäftigten im Bauhauptgewerbe wurde nach mehrstündigen
Verhandlungen ergebnislos beendet.
Im Mittelpunkt stand zunächst die Verhandlung über die Angleichung
der Mindestlöhne Ost und West. Hier konnten die gegensätzlichen
Standpunkte nicht überwunden werden, obwohl die Arbeitgeber eine
deutliche Anhebung des Mindestlohnes I im Osten in zwei Schritten
angeboten hatten.
Über weitere Themen wie z.B. eine neue Tarifstruktur oder eine
potentielle Lohnerhöhung wurde nicht weiter verhandelt. Ein weiterer
Verhandlungstermin ist noch nicht vereinbart worden. "Wir sind
überrascht über die fehlende Verhandlungsbereitschaft der
Gewerkschaft, hoffen aber, dass ein Weg gefunden wird, um eine
Wiederaufnahme der Verhandlungen zu erreichen. Dies wäre die
Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der Mindestlöhne und der
übrigen Tarifstrukturen im Baugewerbe." Erklärte der
Verhandlungsführer der Arbeitgeber, Frank Dupré, Vizepräsident des
Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes.
Originaltext: ZDB Zentralverband Dt. Baugewerbe
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Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Zentralverband Deutsches Baugewerbe
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Telefon 030-20314-409, Fax 030-20314-420
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