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Düsseldorf (ots) -
- Aktuelle VDI/IW-Zahlen: Ingenieurlücke bei 35.000
- Mehr Frauen in Ingenieurberufen gesucht
- Fokus Rheinland-Pfalz: Zahl der offenen Stellen wieder gestiegen
Im Juni 2009 ist die Zahl der arbeitslosen Ingenieure seit sechs
Monaten erstmalig wieder gesunken. Im Vergleich zum Vormonat nahm die
Zahl leicht um 0,2 Prozent auf bundesweit rund 25.000 ab. "Wir sehen,
dass die Lage auf dem Ingenieurarbeitsmarkt nach wie vor angespannt
ist", kommentiert VDI-Direktor Dr. Willi Fuchs die neuesten Zahlen
des VDI/IW-Ingenieurmonitors. "Ingenieure werden immer noch gesucht."
Im Juni konnten etwa 59.000 Ingenieurstellen nicht besetzt werden.
Die Ingenieurlücke belief sich im Beobachtungszeitraum auf 35.000
Personen.
Bezogen auf die einzelnen Berufsgruppen gab es die größte Lücke
mit knapp 16.000 weiterhin bei den Maschinen- und
Fahrzeugbauingenieuren, bei den Elektroingenieuren stagnierte sie bei
8.700. Regional betrachtet wies Baden-Württemberg wie schon im
Vormonat mit 7.600 Ingenieuren die größte Lücke auf - gefolgt von
Nordrhein-Westfalen und Bayern. "Auch in Krisenzeiten dürfen wir
Investitionen in Nachwuchs und Innovationen nicht vernachlässigen.
Gerade das Potenzial von Frauen fördern wir nicht ausreichend. Mit
einer Ingenieurinnenquote von 10 Prozent stehen wir hinter vielen
europäischen Ländern wie Frankreich und England zurück", so Fuchs.
Der VDI erhofft sich durch das 2008 gestartete Projekt MINT Role
Models, das Vorbildfrauen in Ingenieurdisziplinen aufzeigt und den
weiblichen Nachwuchs bei der Studien- und Berufswahl unterstützen
soll, einen Schub für Frauen in Ingenieurberufen.
Rheinland-Pfalz und das Saarland verzeichnen einen Anstieg der
offenen Stellen
Der Ingenieurmonitor des Monats Juni fokussiert die Bundesländer
Rheinland-Pfalz und das Saarland. Hier zeigt sich seit April wieder
eine positive Entwicklung der offenen Ingenieurstellen - im Juni 2009
waren es 4.000 und damit 76 Prozent mehr als beim Tiefstand im März
dieses Jahres. Aufgrund der Zunahme der vakanten Stellen und
sinkender Arbeitslosenzahlen ist die Ingenieurlücke in
Rheinland-Pfalz und dem Saarland entgegen dem allgemeinen Trend
gewachsen und betrug im Juni 3.100 Personen. Auch in diesen
Bundesländern ist der Bedarf an Maschinen- und Fahrzeugbauingenieuren
(1.757) am größten, denn sowohl das Saarland als auch Rheinland-Pfalz
sind bedeutsame Standorte der Automobil- und -zulieferindustrie. Die
umsatzstärkste Branche in Rheinland-Pfalz ist die chemische
Industrie. Auch hier werden vor allem Maschinenbauingenieure gesucht.
Monatlich aktuelle Daten: Ingenieurmonitor des VDI und IW Köln
Der "Ingenieurmonitor" liefert monatlich umfangreiche Daten und
Fakten zum Ingenieurarbeitsmarkt und wirft jeweils ein Schlaglicht
auf ein Bundesland oder eine Region. Betrachtet werden sowohl das
gesamtwirtschaftliche Stellenangebot im Ingenieursegment,
Arbeitslosenzahlen und Fachkräftelücken als auch der Vergleich zum
Vormonat. Außerdem fokussiert der Ingenieurmonitor in einer Region
den Ingenieurarbeitsmarkt und zeigt die Entwicklungen über die
letzten neun Jahre auf.
Der Monitor ist kostenlos erhältlich und kann online (
www.vdi.de/studien ) oder als Broschüre abonniert werden. Die
Zusammenstellung wird vom VDI in Kooperation mit dem Institut der
deutschen Wirtschaft in Köln angeboten.
Originaltext: VDI Verein Deutscher Ingenieure
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/16368
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Sie finden den Ingenieurmonitor, die Pressemitteilung und ergänzende
Informationen auch im Internet unter www.vdi.de/ingenieurmonitor oder
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