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Hamburg (ots) - Die führenden deutschen IT-Unternehmen haben den
Master für sich entdeckt: Bereits jede dritte Stellenanzeige, die von
Berufseinsteigern einen bestimmten akademischen Abschluss verlangt,
fragt nach einem Master-Absolventen. Zum Vergleich: Diplomierte
IT-Hochschüler werden nur in 25 Prozent der Ausschreibungen genannt.
Damit geht der Trend am Arbeitsmarkt eindeutig zu den reformierten
Hochschulabschlüssen. So haben in der IT-Branche beispielsweise auch
Bachelor-Studenten gute Einstiegschancen - sie werden bereits in
jedem sechsten offenen Jobangebot explizit zur Bewerbung aufgerufen.
Das sind Ergebnisse aus der Studie "IT-Jobscout 2009", für die das
Beratungs- und Softwarehaus PPI AG die Stellenanzeigen der 100
größten deutschen IT-Unternehmen ausgewertet hat.
Noch vor sechs Jahren stand die deutsche Wirtschaft den neuen
Bachelor- und Master-Studiengängen deutlich skeptischer gegenüber:
Akademikern mit Master-Abschluss räumten damals nur ein Drittel der
Arbeitgeber gute Berufschancen ein. Bachelor-Absolventen wollten
sogar nur neun Prozent der Befragten für sich arbeiten lassen, so
eine Studie aus dem Jahr 2003.
Mit Blick auf die aktuellen Stellenanzeigen deutscher
IT-Arbeitgeber hat sich dieses Misstrauen grundlegend gewandelt. So
haben sich die neuen Studiengänge als echte Alternative zum
klassischen Diplom etabliert. Der Grund für den Wandel: Mittlerweile
sind in Deutschland bereits 75 Prozent aller 12.300 Studiengänge auf
Bachelor- und Master-Abschlüsse umgestellt. Die wachsende Zahl dieser
Studenten hat inzwischen den Weg in den Beruf gefunden, sich im
Praxiseinsatz bewährt und somit die anfänglichen Vorbehalte
ausgeräumt.
Darüber hinaus hat die IT-Branche die Chancen der Umstellungen im
akademischen Ausbildungsbetrieb genutzt und gemeinsam mit den
Hochschulen maßgeschneiderte Studienangebote entwickelt. So engagiert
sich beispielsweise die PPI AG gemeinsam mit 17 weiteren Hamburger
Unternehmen als Förderer im neuen Masterstudiengang "IT-Management
und Consulting", der am Department Informatik der Universität
Hamburg eingeführt wird. Der neue Studiengang zeichnet sich dabei
durch eine besondere Praxisnähe aus und vermittelt neben dem
technischen auch Management-Know-how. Eine Anforderung, die der
IT-Branche besonders wichtig ist. So werden in mehr als jeder zweiten
Stellenanzeige für Hochschulabsolventen betriebwirtschaftliche
Kenntnisse verlangt.
Hintergrundinformationen
Für den "IT-Jobscout 2009 - Stellen für Absolventen" hat die PPI AG
die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen
Deutschlands untersucht und kann damit einen Querschnitt des
deutschen IT-Stellenmarktes abbilden. Im April und Mai 2009 wurden
dafür insgesamt 202 Stellenanzeigen ausgewertet. Gegenstand der
Untersuchung waren Job-Angebote, die sich an Hochschulabsolventen
oder Einsteiger mit höchstens zwei Jahren Berufserfahrung richten.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 36
Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
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Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail:
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