|
Hamburg (ots) - IT-Absolventen in Deutschland sind gut beraten,
sich spezielle Programmierkenntnisse anzueignen - sonst wird es mit
dem Berufseinstieg schwierig. Vor allem Java-Know-how ist ein
absolutes Muss. In knapp zwei von drei Stellenanzeigen erwarten
Deutschlands größte IT-Arbeitgeber von den Bewerbern nachweisbare
Kenntnisse der Programmiersprache. Damit sind die Stellenanzeigen ein
Spiegel der tatsächlichen Einsatzhäufigkeit. So steht Java seit 2005
unangefochten an der Spitze der TIOBE-Branchen-Hitliste der weltweit
populärsten Programmiersprachen. Und der Boom hält an: Gegenüber den
Vorjahren nahm die Zahl der Jobangebote, die Java-Wissen zur Pflicht
machen, um ein Drittel zu. Das sind die Ergebnisse der Studie
"IT-Jobscout 2009", für die das Beratungs- und Softwarehaus PPI AG
die Stellenanzeigen der 100 größten deutschen IT-Unternehmen
ausgewertet hat.
Neben ausgewiesenen Java-Spezialisten sind am IT-Arbeitsmarkt
SQL-Experten gefragt wie nie. So richtet sich jede dritte
Stellenanzeige an Berufseinsteiger, die der Datenbanksprache SQL
mächtig sind. Im Vergleich zu 2007 bedeutet das ein Nachfrageplus von
57 Prozent. Der Grund für diesen Boom: SQL ist unabhängig von der
eingesetzten Software und hat sich dadurch mittlerweile als Standard
in der Datenbank-Welt etabliert. Und angesichts der wachsenden
Bedeutung von Business Intelligence und Data-Warehousing werden immer
mehr Fachkräfte gesucht, die diese anfallenden Datenmengen mit Hilfe
von IT-Lösungen organisieren können.
Im Gegensatz zum Nachfrageboom für Java- und SQL-Programmierer
stagniert derzeit - wenngleich auf hohem Niveau - das Interesse der
IT-Unternehmen an Bewerbern mit Erfahrung im Umgang mit C++. Aktuell
verlangen 31 Prozent der Jobofferten vertiefte Kenntnisse in dieser
Programmiersprache, 2007 waren es mit 28 Prozent fast genauso viele.
Dennoch belegt C++ damit den dritten Platz der gefragtesten
IT-Werkzeuge.
Neben Java, SQL und C++ gibt es allerdings unter den
Programmiersprachen eine ganze Reihe von Exoten, die kaum einen
IT-Arbeitgeber begeistern. Beispielsweise verliert PERL zunehmend an
Bedeutung. Gerade einmal fünf Prozent der Jobangebote richten sich
derzeit an Berufseinsteiger mit PERL-Know-how. 2007 waren es noch
doppelt so viele. Programmierkenntnisse in XSL, CSS oder PHP sind
sogar noch unbedeutender. Sie werden jeweils in weniger als einem
Prozent der IT-Stellenanzeigen nachgefragt.
Hintergrundinformationen
Für den "IT-Jobscout 2009 - Stellen für Absolventen" hat die PPI AG
die Online-Stellenangebote der 100 größten IT-Unternehmen
Deutschlands untersucht und kann damit einen Querschnitt des
deutschen IT-Stellenmarktes abbilden. Im April und Mai 2009 wurden
dafür insgesamt 202 Stellenanzeigen ausgewertet. Gegenstand der
Untersuchung waren Job-Angebote, die sich an Hochschulabsolventen
oder Einsteiger mit höchstens zwei Jahren Berufserfahrung richten.
PPI Aktiengesellschaft
Die PPI Aktiengesellschaft ist seit 25 Jahren an den Standorten
Hamburg, Kiel und Frankfurt erfolgreich für die Finanzbranche tätig.
2008 erwirtschaftete das Unternehmen mit seinen 280 Mitarbeitern 36
Millionen Euro Umsatz in den drei Geschäftsfeldern Consulting,
Software Factory und Electronic-Banking-Produkte. Im E-Banking liegt
der Schwerpunkt auf sicheren und wirtschaftlichen Standardprodukten
für die Kommunikation zwischen Firmenkunden beziehungsweise
Privatkunden und ihrer Bank. In der Software-Entwicklung stellt PPI
durch professionelle und verlässliche Vorgehensweise eine hohe
Qualität der Ergebnisse und absolute Budgettreue sicher. Das
Consulting-Angebot erstreckt sich von der strategischen über die
bankfachliche bis zur IT-Beratung.
Originaltext: PPI AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/65143
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_65143.rss2
Pressekontakt:
Andreas Gutjahr
Faktenkontor GmbH
Tel: +49 (0)40 22703-5470
Fax: +49 (0)40 22703-1470
E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können
Zusätzliche Nachrichten aus unserem Portal: Die Bundesagentur für Arbeit (BA) fordert staatliche
Unterstützung vom Bund. «Bisher werden die enormen Sonderlasten aus
dem Überschwappen der Finanzkrise auf den Arbeitsmarkt ganz alleine
von den Beitragszahlern zur Bundesagentur ... Nach Einschätzung der IG Metall sind in der deutschen
Metallbranche und in der Stahlindustrie Hunderttausende
Arbeitsplätze bedroht, weil die Unternehmen Liquiditätsprobleme
haben. «Wenn die Banken ihre Kreditvergabe nicht ändern, bekommen ...
Hamburg (ots) - Die deutsche IT- Wirtschaft ist nach wie vor auf
Bewerbersuche. Der Konjunkturflaute zum Trotz haben derzeit vier von
zehn der führenden IT-Unternehmen Deutschlands offene Stellen ... Die Arbeitgeber fordern eine Verlängerung der Ausnahmeregelungen für die Kurz arbeit. Der Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA), Reinhard Göhner, sagte der Zeitung «Die Welt» (Samstagausgabe) laut Vorabbericht, die Krise am ...
Köln (ots) -
Die aktuelle wirtschaftliche Talfahrt macht auch vor
hochqualifizierten Beschäftigten nicht halt. Doch gerade
MINT-Fachkräfte - Mathematiker, Ingenieure, Naturwissenschaftler und
Techniker - ... Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat die geplante
Verlängerung des Kurz arbeitergeldes bis Mitte 2012 befürwortet. Das
Finanzministerium werde die Pläne von Bundes arbeitsministerin Ursula
von der Leyen (CDU) nicht stoppen, berichtete die ...
|