ots: McKinsey&Company / High Potentials möchten gern im Ausland arbeiten / ...
Dienstag, 27. Oktober 2009


Düsseldorf/München (ots) - Sind Top-Studenten mobil und
risikobereit - auch in der Krise? Durchaus. 65 Prozent der High
Potentials können sich vorstellen, im Ausland zu arbeiten, fast 27
Prozent der High Potentials bevorzugen sogar eine Anstellung
außerhalb Deutschlands. Für fast 40 Prozent der
Wirtschaftswissenschaftler ist der Weg ins Ausland am reizvollsten,
rund 33 Prozent der Geistes- und Sozialwissenschaftler würden
ebenfalls eine Auslandstätigkeit favorisieren. Dagegen sind
Mathematiker, Physiker und Informatiker weniger ausreisefreudig:
Lediglich 17 Prozent wollen den Schritt ins Ausland wagen. Eine
weitere interessante Job-Option für High Potentials ist die
Selbstständigkeit: 54 Prozent der Top-Studenten können es sich
vorstellen, eine eigene Firma zu führen, rund 12 Prozent von ihnen
würden die selbständige Tätigkeit einer Festanstellung vorziehen.

Dies sind zentrale Ergebnisse der aktuellen Umfrage des
Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung
McKinsey & Company mit dem Titel "Most Wanted - die
Arbeitgeberstudie". Darin äußern sich mehr als 3.500 junge
Stipendiaten aller Fachrichtungen zu ihren Berufswünschen sowie den
Kriterien für die Arbeitgeberwahl.

Die Umfrage belegt Unterschiede zwischen den Fachrichtungen: 26
Prozent der Mediziner streben in die Selbständigkeit, fast 15 Prozent
der Wirtschaftswissenschaftler und etwa 12 Prozent der Geistes- und
Sozialwissenschaftler. Dagegen würden nur 7,5 Prozent der Biologen
und Chemiker eine selbstständige Tätigkeit bevorzugen.

Nelson Killius, Partner im Münchner Büro von McKinsey:
"Top-Studenten möchten sich von der Krise nicht in ihrer Entwicklung
stoppen lassen und halten an ihren Karrierezielen fest. Dazu zählen
auch weiterhin Auslandstätigkeiten und Entrepreneurship."

Die Umfrage zeigt zudem, dass bereits zum vierten Mal in Folge die
Beliebtheit der akademischen Laufbahn sinkt - im Vergleich zum
Vorjahr um 0,8 Prozentpunkte. Nur noch 13,1 Prozent der Befragten
würden sich für die akademische Laufbahn entscheiden. Gesunken ist
auch die Attraktivität von Unternehmensberatungen, Automobilbranche
und Investmentbanken. Dafür legen Pharmaindustrie und Filialbanken
etwas zu. Handel und Versicherungen haben es weiterhin schwer. Sie
landen nur im Hinterfeld.

Die wichtigsten Kriterien bei der Wahl des Arbeitgebers bleiben
Spaß an der Arbeit, Begeisterung für Produkte und herausfordernde
Aufgaben. Unterschiede bei der Kriterienbewertung zeigen sich
zwischen den Geschlechtern vor allem bei Einstiegsgehalt und
Gehaltssteigerungen: Während diese Themen Männern wichtig sind,
landen sie bei Frauen auf hinteren Plätzen.

Hintergrund

e-fellows.net verleiht das erste Online-Stipendium in Europa und
knüpft ein exklusives Netzwerk zwischen den besten Studierenden aller
Fachrichtungen und den Topunternehmen der deutschen Wirtschaft.
Gründer sind McKinsey & Company, die Deutsche Telekom und die
Verlagsgruppe Georg von Holtzbrinck. Dem Netzwerk gehören 18.000
Stipendiaten an.

Originaltext: McKinsey&Company
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/14454
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Pressekontakt:
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an Adriana Clemens,
McKinsey & Company, Tel.: 0211 136-4503, E-Mail:
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können oder Julia Vorsamer, e-fellows.net,
Tel.: 089 23232-317, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können

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