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Hannover/Hamburg (ots) - Weil Landwirte ihre Erträge durch
effizientere Maschinen und andere Produktionsfaktoren kaum mehr
steigern können, müssen sie in den kommenden Jahren vor allem an sich
selbst arbeiten. Während von der Agrartechnik und der Biologie nur
noch geringe Wachstumsimpulse zu erwarten sind, birgt der Landwirt
selbst das größte Potential in sich. Um Landwirte dabei zu
unterstützen, ihre persönlichen Reserven zu erkennen und ihren
Betrieb so strategisch sinnvoll auszurichten, qualifiziert die Land
Uptodate AG unter wissenschaftlicher Betreuung von Professor Dr.
Harald Geißler von der Professur für Allgemeine Pädagogik an der
Helmut Schmidt-Universität Hamburg landwirtschaftliche Berater zum
"Management Coach für die Agrarwirtschaft" (MCA).
Landwirte benötigen nicht nur in Fragen wie Betriebsführung,
Ackerbau, Recht oder Steuer Hilfe - sondern vor allem bei der
strategischen Ausrichtung ihres eigenen Betriebs. Wie Untersuchungen
gezeigt haben, liegt der Schlüssel dazu bei den Landwirten. Mit Hilfe
des Coachings kann es ihnen gelingen, typische Probleme wie
Modernisierungsstress, Zeitdruck, hohe Arbeitsbelastung, soziale
Isolation, Existenzangst, fehlende gesellschaftliche Anerkennung oder
zwischenmenschliche Konfliktpotentiale zu lösen. "Arbeitsstile und
Gewohnheiten lassen sich nur ändern, wenn Landwirte auf der
Persönlichkeitsebene Veränderungen zulassen", sagt Dr. Maren Metz,
Diplompsychologin und Trainerin bei der Land Uptodate AG. Das
Problem: Wie eine aktuelle Untersuchung von Land Uptodate in
Zusammenarbeit mit dem Kölner Marktforschungs- und Beratungsinstitut
Psychonomics AG ergeben hat, sind viele landwirtschaftliche Berater
den Veränderungen in der Branche noch nicht gewachsen. Aus diesem
Grund bietet die Land Uptodate AG in 2009 zwei weitere Fortbildungen
für landwirtschaftliche Berater zum "Management Coach für die
Agrarwirtschaft" (MCA) an.
Die wissenschaftlich fundierte Ausbildung findet in fünf Blöcken
statt und beginnt im November sowie Dezember 2009. An 16
Präsenztagen, die sich über sechs Monate erstrecken, erlernen die
Berater Methoden und Beratungsansätze, die sie in ihrer
Beratungspraxis einsetzen können. "Die Landwirte stehen vor vielen
Herausforderungen und Fragen", sagt Metz weiter. Auf diese Fragen
muss der Landberater vorbereitet sein, um den Landwirt effizient
dabei zu unterstützen, die eigenen Ziele zu definieren, diese
innerhalb der Familie oder des Unternehmens umzusetzen oder das
eigene Verhalten zu ändern, um neue Potentiale für den Betrieb zu
generieren.
Laut Metz können landwirtschaftliche Berater in der Praxis besser
Lösungen erarbeiten, wenn sie sich systematisch in die Denk- und
Kommunikationswelt von Landwirten und Betriebsleitern versetzen.
Daher unterteilt sich die Fortbildung in 5 Blöcke. Zunächst werden
Grundlagen, Modelle und Grenzen des Coachings erarbeitet.
Anschließend erlernen die zwölf bis 14 Teilnehmer Diagnose- und
Interventionsverfahren. Dafür werden unter anderem das Methodenwissen
vertieft und spezielle Frage-, Gesprächs- und Managementtechniken
erlernt. Im dritten Ausbildungsblock geht es um Rollen, Werte und
Ansichten des Coachs, wobei die landwirtschaftlichen Berater das
Denkstilreferenzmodell nach Herrmann International erlernen. In den
Blöcken vier und fünf beschäftigen sich die Teilnehmer mit
allgemeinen Zusammenhängen und psychologischen Dynamiken von
Persönlichkeiten, mit Rollenspielen und Teamanalysen sowie mit
organisationsbezogenen Besonderheiten.
Teilnahmebedingungen:
- Die MCA-Ausbildung richtet sich an landwirtschaftliche Berater mit
abgeschlossenem Hochschulstudium und mindestens dreijähriger
Beratungspraxis. Das Mindestalter beträgt 28 Jahre.
- Die Fortbildungen beginnen im November und Dezember 2009. Die
Ausbildung hat einen Umfang von 16 Präsenztagen (128 Stunden) und
dauert sechs Monate.
- Die Kosten für die zertifizierte MCA-Ausbildung betragen 3.900 Euro
zzgl. MwSt.
- Die Fortbildung kann durch Landesförderprogramme bis zu zwei
Drittel gefördert werden.
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Kai Oppel
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Originaltext: Land Uptodate AG
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