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Mittwoch, 13. Mai 2009


Düsseldorf (ots) - Unternehmen kürzen vor allem Spitzenverdienern
die Boni

- Gehaltsschere zwischen Spitzen- und Normalverdienern schließt
sich
- Individuelle Höchstleistungen werden seltener honoriert

Deutsche Untenehmen kürzen zunehmend Spitzenverdienern mit mehr
als 200.000 EUR Jahresgehalt die Boni: 37 % dieser Topmanager
berichten fürs Geschäftsjahr 2008 von gesunkenen Boni im Vergleich
zum Vorjahr. 18 % beklagen sogar Einbußen von mehr als 20 %. Damit
sind Topverdiener sieben Mal häufiger von drastischen Kürzungen
betroffen als im Vorjahr. Den Unternehmen selbst erging es 2008
hingegen vergleichsweise gut: 47 % von ihnen erzielten höhere
Vorsteuergewinne als 2007. Das sind Ergebnisse der 5. LAB Bonusstudie
- einer Umfrage unter 803 deutschen Führungskräften, durchgeführt von
der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer &
Company.

Im Durchschnitt mussten 29 % der Führungskräfte Bonuskürzungen
hinnehmen. Allerdings berichten auch 38 % von Bonussteigerungen im
Vergleich zu 2008. Die Steigerungen fallen mit meist unter 20 %
jedoch deutlich niedriger aus als gewohnt. Damit scheint die bisher
sehr dynamische Entwicklung der Managerboni jäh abgebrochen zu sein.
Aus der Studie geht auch hervor, dass 2009 das Extrageld
gleichmäßiger verteilt wird: Erhielten in den Jahren 2005 bis 2008 im
wesentlichen Spitzenverdiener deutliche Bonussteigerungen von mehr
als 20 Prozent, liegt dieser Wert mit rund 15 Prozent nun in allen
Gehaltsklassen nahezu gleichauf.

"Die Wirtschaftskrise sorgt für mehr Gerechtigkeit: Die
Gehaltsschere schließt sich und Exzesse werden seltener", sagt Klaus
Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. "In den
letzten Jahren mussten Unternehmen ihre besten und teuersten Leute
mit immer mehr Geld halten. Nun sitzen die Arbeitgeber wieder am
längeren Hebel."

Weiteres Ergebnis der Umfrage: Die Höhe der Boni bemisst sich
zunehmend an der Gesamtsituation der Unternehmen oder gar der
Weltwirtschaft. "Diese Rasenmähermethode bestraft die
Leistungsträger", kritisiert Aden den Vergütungstrend. "Hier tickt
eine Zeitbombe. Denn wer sich ungerecht behandelt fühlt, ist bei
nächster Gelegenheit weg."

Einen signifikanten Einfluss auf die Entwicklung der Jahresboni
besitzt auch die Branchenzugehörigkeit der Top-Manager: Zu den
Bonus-Gewinnern zählten 2009 erneut Führungskräfte aus
Beratungsunternehmen sowie solche aus dem Energiesektor und aus dem
Maschinen- und Anlagenbau. Von Kürzungen betroffen waren vor allem
Vertreter des Finanzdienstleistungssektors, der Autoindustrie und von
IT-Unternehmen.

Die Studie zum kostenlosen Download: www.labcompany.net

Zur Bonusstudie 2009: Im Rahmen der Studie wurden vom 22. April
bis 4. Mai 2009 deutschlandweit mehr als 10.000 Führungskräfte aus
Unternehmen aller Branchen und Größenordnungen befragt - unmittelbar
nach Bekanntgabe der Bonuszahlungen für 2008. Beteiligt haben sich
803 Manager, überwiegend aus der ersten oder zweiten Hierarchieebene.
65 % von ihnen verdienten mehr als 100.000 EUR im Jahr, 15 % sogar
mehr als 200.000 EUR.

Zum Unternehmen LAB: LAB Lachner Aden Beyer & Company ist eine
international tätige Personalberatung, spezialisiert auf die Suche
und Auswahl von Top-Führungskräften in allen wichtigen
Marktsegmenten. LAB gehört zu den Top 15 der führenden
Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft verfügt über
Büros in Düsseldorf, München, Hamburg und Frankfurt. LAB & Company
ist Mitglied des globalen Netzwerks Penrhyn International sowie des
weltweit bedeutendsten Verbands für Personalberatungen, der
Association of Executive Search Consultants (AESC).

Originaltext: LAB Lachner Aden Beyer & Company GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63875
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63875.rss2

Pressekontakt:
Dr. Klaus Aden
LAB & Company
Tel. 0211/159 799 10
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