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Düsseldorf (ots) -
- 71 % fordern gesetzliche Begrenzung von Boni
- 40 % befürworten politischen Alleingang Deutschlands, falls
G20-Gipfel in Pittsburgh ergebnislos endet
- 65 % lassen sich von Haltung der Parteien zur Bonusfrage in
Wahlentscheidung beeinflussen
Bonuszahlungen an Führungskräfte, die einen kurzfristigen
Unternehmenserfolg belohnen oder die den Aufbau unverhältnismäßiger
Risikopositionen fördern, sollten gesetzlich reglementiert werden.
Das fordern 71 % der deutschen Topmanager laut einer Umfrage unter
315 deutschen Führungskräften, durchgeführt von der internationalen
Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company im Rahmen des 19.
LAB Managerpanels. Die Studienteilnehmer befinden sich damit auf
einer Linie mit Forderungen der Bundesanstalt für
Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) sowie von Teilen der SPD und
der CDU.
"Deutschlands Manager haben offensichtlich den Glauben an die
Selbstreinigungskräfte der Wirtschaft verloren", sagt Klaus Aden,
Geschäftsführer der LAB unter Verweis auf eine LAB-Umfrage im
Dezember 2007: Damals stimmten nur 12 Prozent für eine gesetzliche
Reglementierung der Managervergütungen.
Im Vorfeld des G-20-Gipfels von Pittsburgh fragte LAB diesmal
weiterhin, ob Deutschland einen Alleingang wagen sollte, falls
Bundeskanzlerin Merkels mit ihren Forderungen nach international
verbindlichen Regeln für Managergehälter scheitern sollte. Für den
Alleingang stimmen 40 Prozent der Führungskräfte, 49 % lehnen ihn ab.
"Ohne die EU-Länder lässt sich das nicht regulieren", sagt
stellvertretend einer der Befragten.
Die Haltung der politischen Parteien zur Frage der Begrenzung von
Boni und Managergehältern könnte auch Einfluss auf den Ausgang der
kommenden Bundestagswahl haben: 65 % der Führungskräfte sagten, die
Einstellung einer Partei zu dieser Frage habe Einfluss auf ihre
Wählergunst.
Ergebnisse des LAB Managerpanels zum Download unter:
www.labcompany.net
Zum Managerpanel: An der Umfrage von LAB & Company unter 1.217
Teilnehmern des Managerpanels haben sich 315 Führungskräfte der
deutschen Wirtschaft beteiligt, überwiegend aus der ersten und
zweiten Hierarchieebene.
Zum Unternehmen: LAB Lachner Aden Beyer & Company ist eine
international tätige Personalberatung, spezialisiert auf die Suche
und Auswahl von Top-Führungskräften in allen wichtigen
Marktsegmenten. LAB gehört zu den Top 15 der führenden
Personalberatungen in Deutschland. Die Gesellschaft mit etwa 30
Mitarbeitern verfügt über Büros in Düsseldorf, München, Hamburg und
Wien. LAB ist Mitglied des globalen Netzwerks Penrhyn International
sowie des weltweit bedeutendsten Verbands für Personalberatungen, der
Association of Executive Search Consultants (AESC).
Originaltext: LAB Lachner Aden Beyer & Company GmbH
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/63875
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_63875.rss2
Pressekontakt:
Klaus Aden, LAB & Company, Tel. 0211/159 799 10, E-Mail
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