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Freitag, 25. September 2009 |
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Köln (ots) -
Auf dem Weltfinanzgipfel der G20-Staaten findet sich Deutschland
zusammen mit China auf der Anklagebank wieder: Zum Abbau der globalen
Ungleichgewichte und zur Stimulierung der Weltwirtschaft müsse
Deutschland seine Exportorientierung zugunsten einer Stärkung der
Binnenwirtschaft verringern. Für die deutsche Politik gibt es jedoch
keinen Grund umzusteuern. Denn sie hat gute Argumente auf ihrer
Seite: Die deutsche Industrie ist auf den Weltmärkten erfolgreich,
weil sie wettbewerbsfähiger ist als viele ihrer ausländischen
Konkurrenten. Sie hat sich diese Position hart erarbeitet durch eine
konsequente Ausrichtung ihrer Produktpalette auf die Kundenwünsche,
Serviceorientierung und ein erfolgreiches Kostenmanagement. Dahinter
steht kein großer strategischer Plan. Vielmehr hat eine Vielzahl von
individuellen unternehmerischen Entscheidungen zu einem
Produktportfolio geführt, das der Markt honoriert. Dieser Weg steht
jedem Unternehmen offen, egal welcher Branche es angehört oder ob es
Kunden im In- und Ausland bedient. Deutsche Unternehmen verstehen
sich als weltoffen, die nicht in nationalen Kategorien denken.
Ausländische Firmen können auf den Weltmärkten ebenfalls punkten. Sie
müssen jedoch eigene Anstrengungen unternehmen, um ihre
Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Eine solche Strategie ist allemal
sinnvoller, als Exportnationen wie Deutschland Steine in den Weg zu
legen. Wettbewerb und Effizienzsteigerung ist kein Nullsummenspiel,
bei dem der eine nur gewinnen kann, was der andere verliert.
Originaltext: Institut der deutschen Wirtschaft Köln - IW Köln
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/51902
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_51902.rss2
Pressekontakt:
Gesprächspartner im IW: Dr. Rolf Kroker, Telefon: 0221 4981-750
- Querverweis: Ein Dokument liegt in der digitalen
Pressemappe zum Download vor und ist unter
http://www.presseportal.de/dokumente abrufbar -
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